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	<title>Dunkelelfen.de</title>
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	<description>Ein Heim für uns Dunkelelfen</description>
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		<title>Dunkelelfen vs. Blutdrachen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 06:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlachtfeld]]></category>
		<category><![CDATA[6.Edition]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdrachen]]></category>
		<category><![CDATA[Blutkessel]]></category>
		<category><![CDATA[Hexen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Horizont war schon der erste silbrige Streifen zu beobachten, der sich innerhalb von einigen Minuten hin zu einem mit seiner Stärke alles durchdringendem Feuerball auswachsen würde. Was die Nacht bis jetzt zu verbergen vermochte, wird sich dann in all seiner Schrecklichkeit offenbaren.
Der Transport des geheiligten Blutkessels war eine Routineaufgabe für Ammon&#8217;Karth und seiner Meinung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Horizont war schon der erste silbrige Streifen zu beobachten, der sich innerhalb von einigen Minuten hin zu einem mit seiner Stärke alles durchdringendem Feuerball auswachsen würde. Was die Nacht bis jetzt zu verbergen vermochte, wird sich dann in all seiner Schrecklichkeit offenbaren.<br />
Der Transport des geheiligten Blutkessels war eine Routineaufgabe für Ammon&#8217;Karth und seiner Meinung nach hätte Hellebron ihn nicht stärker beleidigen können, ohne ihn offen herauszufordern.<br />
Seine loyalen Gardisten waren zu einfachen Trägern degradiert worden, die nun das gesamte Interieur des Tempels durch die Tundra-Wüste Naggaroths schleppen mussten. Darunter besagter Blutkessel der Hexenkönigin.<br />
Dieses uralte Geschenk Khaines an die Dunkelelfen strömte eine Aura des Entsetzens aus, den selbst die kampferprobten und sonst völlig stoischen Kampfechsen zu spüren schienen. Diese Bestien lösten sonst selbst Angst und Schrecken unter den Gegnern aus &#8211; nun aber traute sich nicht eine in die Nähe des Kessels.<span id="more-111"></span></p>
<p>Ammon&#8217;Karth war froh, dass der Kessel nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fiel, sondern persönlich von der Tempelvorsteherin mit ihrem Gefolge von Hexen-Priesterinnen und -Kriegerinnen begleitet wurde.<br />
Er war dafür zuständig den Kessel vor eventuellen Feinden zu beschützen &#8211; nicht, dass glaubte, irgendjemand würde sich auch nur annähernd trauen, den Kessel anzugreifen &#8211; nein, er war der Meinung, die Mission sei einzig und allein Schikane, welche die Hexenkönigin ihm anzugedeihen dachte.<br />
Nichts desto trotz hatte er seine gesamte Armee aufgeboten, um die Wünsche der Hexenkönigin zu erfüllen. Schließlich war er daran interessiert noch ein paar Sonnenaufgänge zu erleben. Im Geiste ließ er nochmal seine Gefolgschaft einzeln passieren&#8230;</p>
<p>Zu allererst waren da seine adlige Gefolgschaft auf ihren gefürchteten Kampfechsen(ER). 10 von ihnen waren ihm gefolgt, davon trug einer die Standarte seines Hauses &#8211; das gefürchtete Hydrabanner und ein weiterer das Banner des Mordens. Diese wenigen reichten schon aus um mit jeglicher Gefahr fertig zu werden.<br />
Trotzdem hat er auch Gardisten aus seiner Heimatstadt mitgenommen. 16 Armbrustschützen(RE) und 20 Speerträger(ST) begleiteten ihn voll ausgerüstet in die Schlacht, unterstützt von zwei Repetierspeerschleudern(S1/2). 10 schwarze Reiter(SR1/2) waren seine Augen und Ohren und eine kleine Abteilung der Henker von Har Ganeth(He) hatte sich auch ihnen angeschlossen.<br />
Der Kessel wurde begleitet von zwei Gruppen Hexenkriegerinnen, die jeweils von einer Priesterin angeführt wurden(Hx1/2).<br />
Obwohl sie von den Hexen mit hasserfüllten Blicken bedacht wurde, hatte Ammon&#8217;Karth nicht darauf verzichtet Morgana(M) als magische Unterstützung mitzunehmen. Sie war zwar noch relativ jung, konnte aber gegen magische Angriffe behilflich sein.<br />
Er selbst ritt auf einer Echse in den Kampf und würde es mit jeder Gefahr notfalls auch persönlich aufnehmen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-112" href="http://dunkelelfen.de/?attachment_id=112">Dies</a> war also seine Armee.</p>
<p>So bewegten sie sich also gemächlich voran, als sie gegen Ende des Tages unerwarteter Weise auf ein altes Schlachtfeld trafen.<br />
Hunderte alter, verrosteter Waffen und Rüstung lagen überall verstreut und einzelne Knochen waren auch noch zu erkennen, doch all dies beeindruckte Ammon&#8217;Karth nicht im Geringsten &#8211; der Tag ging zu Ende und dieser Platz war genauso gut, wie jeder andere um Rast zu machen. Er ließ also anhalten und ein Lager aufschlagen. Dann bestimmte er die Wache für diese Nacht und ging ein sein Zelt, um ein paar Stunden Schlaf zu finden.</p>
<p>Kurz nach Mitternacht wurde er wach.<br />
War es wirklich Schlachtgetümmel, was er dort hörte? Ohne eine Sekunde zu zögern, stürmte er aus dem Zelt &#8211; und tatsächlich, buchstäblich aus dem Nichts erschienen Krieger und machten sich auf, sein Lager zu stürmen.<br />
Mit der Erfahrung eines kampferprobten Generals machte er seine Armee bereit, dem Angriff entgegen zu treten. (Anbei eine kleine Skizze zum Frontenverlauf)</p>

<a href="http://dunkelelfen.de/wp-content/gallery/sonstiges/2500blutdrachen.png" title="" class="shutterset_singlepic83" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://dunkelelfen.de/wp-content/gallery/cache/83__400x_2500blutdrachen.png" alt="" title="" />
</a>

<p>Mein Gegner war Mac mit seinen Blutdrachen, die er vor kurzem in seiner unermesslichen Freizeit als Lehrer(nimm&#8217;s mir nicht übel), vollständig in 2500 Punkte-Größe bemalt hatte &#8211; und das mit echt respektablem Ergebnis.<br />
Mir standen also gegenüber, von links nach rechts: Ein Regiment Fluchritter, zwei Bases Fledermäuse, ein 2-stufiger Nekromant auf Pferd, ein Regiment Wölfe, ein Regiment Skelette mit einem Vampir-Baron, das Hauptregiment Skelette mit dem Vampir-Graf, ein 2-stufiger Nekromant zu Fuß, eine Banshee, ein Trupp Ghule, drei Vampirfledermäuse, ein drittes Regiment Skelette, drei Bases Geister, nochmal drei Vampirfledermäuse und ein zweites Regiment Ghule.<br />
Damit stand ich gar nicht einer so großen Magieübermacht gegenüber und meine Stimmung nach der Armeevorstellung war auch nicht so schlecht. Um die Banshee sollte sich mein General mit der Drachenschleuder kümmern, weshalb ich ihn nicht wie angedacht in das Echsenritterregiment steckte, sondern nebenherlaufen ließ.</p>
<p>Die Aufstellung ist leider nicht so perfekt verlaufen, da ich bei fast allen Regimenter zuerst aufstellen musste &#8211; es lohnt sich schon alleine deswegen viele kleine Regimenter aufzustellen, damit man die wichtigen zum Schluss plazieren kann.<br />
So stand nun mein teuerstes Regiment verloren auf der rechten Seite und ich hoffte, es zu den Vampiren nach links zu bekommen, den eine Variante meines Schlachtplans war es, alles Verfügbare auf das Generalsregiment zu werfen, um den Vampir-Grafen durch überzähligen Schaden so früh wie möglich zu vernichten. Dann würde sich der Rest der Armee von alleine in Staub verwandeln.</p>
<p>Dunkelelfen, Zug 1<br />
Ich bekam also den ersten Zug und bewegte die Henker und Speerträger so weit vorwärts, dass ich die Echsen diagonal auf die linke Seite ziehen konnte. Ansonsten richtete ich nur meine Schlachtreihe aus, um links gemeinsam angreifen zu können.<br />
Die linken schwarzen Reiter(SR1) bot ich dem Generalsregiment zum Angriff an und mit den rechten besetzte ich den rechten Hügel, um im nächsten Zug die Ghule anzugreifen.<br />
In der Schussphase konnten die Schleudern nur die Wölfe sehen und nach einem Hagel von Speeren stand nur noch einer von ihnen.</p>
<p>Blutdrachen, Zug 1<br />
Auch in Macs ersten Zug geschah nichts Spektakuläres. Da sein Wolfsregiment faktisch verschwunden war, hatte er genug Platz seine beiden Skelettregimenter auf einer Linie nach vorne zu bewegen. Er rückte also die linke Seite etwas verhalten (bis auf die Fluchritter) nach vorne und liess die rechte Seite mit vollen 4 Zoll nach vorne preschen!<br />
In der Mitte besetzte er mit den Ghulen, der Banshee, dem Nekromanten und den Vampirfledermäusen den Friedhof. Seine Banshee war außerhalb von 8 Zoll meiner Truppen und so blieb nur noch die Magie über.<br />
Hier bleibt nur festzuhalten, dass ich eine Bannrolle benutzte und er einen Armbrustschützen erledigte ansonsten war nichts los.</p>
<p>Dunkelelfen, Zug 2<br />
Jetzt kam mein großer Auftritt. Ich hatte vor die Banshee zu erledigen und mit Hilfe des Banner des Mordens, sein Generalsregiment anzugreifen. Wenn alles gut ging, könnte das Spiel nach dieser Runde schon fasst erledigt sein.</p>
<p>Ammon&#8217;Karth sah, dass die Elite seiner Armee bereit war. In Angriffsformation ließ er sie zügig vorrücken. Sollten sie es schaffen den Vampir, der hinter all diesen Truppen stand zu erledigen, wäre der Kampf schon so gut wie beendet. Ohne ihren Herrscher waren diese Untoten nur eine Ansammlung von Staub und Erde. Er vertraute vollkommen den Fähigkeiten seiner Echsenritter und sollten sie den Vampir erreichen, würde er den Rest seiner Armee überhaupt nicht mehr benötigen. Er gab also das Zeichen zum Angriff.<br />
Und tatsächlich. Angetrieben vom bluttriefenden Banner erreichten die Echsen den Gegner ohne Probleme. Allein die Wucht des Aufpralls ließ Knochen durch die Gegend wirbeln und eine riesige Staubwolke verdeckte Ammon&#8217;Karth die Sicht. Die Schlacht war so gut wie erledigt&#8230;</p>
<p>Nachdem alle Würfel geworfen waren standen noch 6 Skelette und sein Vampir. Trotz 21 Attacken mit Wiederholungswürfen fürs Verwunden hatte ich es nicht geschafft seine 20 Skelette zu vernichten, aber noch war nicht aller Tage Abend.<br />
Mein Champion hatte sogar die Herausforderung seines Generals überlebt und so war ich frohen Mutes &#8211; wohl auch berechtigt, denn die Miene meines Gegners schien sich unaufhaltsam zu verfinstern.<br />
Nun &#8211; dieser Kampf im Zentrum der Schlacht sollte auch die Schlacht entscheiden, aber anders als gedacht&#8230;<br />
Es bleibt noch festzuhalten, dass mein Plan die Banshee mit der Drachenschleuder zu erwischen nicht gelungen ist, da wir uns nach einiger Diskussion geeinigt haben, dass diese hinter einer Mauer stand, durch die sie zwar schießen, ich aber nicht sehen konnte. An dieser Stelle gebe ich den Tipp jegliches Geländestück VOR dem Spielbeginn eindeutig zu bezeichnen und die Regelauswirkungen zu besprechen, dann gibt es während des Spiels keine Probleme.<br />
Ähnliches ist mir übrigens auch auf der rechten Seite passiert, wo sich die Ghule so positioniert haben, dass ich sich eine kleine Ecke unpassierbares Gelände auf meinem Angriffsweg befand und ich so mit dieser Seite des Schlachtfeldes schon abgeschlosssen hatte&#8230;</p>
<p>Blutdrachen, Zug 2<br />
Um die Sache nicht unnötig in die Länge zu ziehen, das Wichtigste zuerst. Meine Echsenritter &#8211; die Elite und Augenweide meiner Armee &#8211; sind geflohen.<br />
Da sie sich, angetrieben von riesigen Mordgelüsten, ziemlich weit alleine nach vorne gewagt haben, mussten sie einen Angriff des zweiten Skelett-Regiments in die Seite hinnehmen. Meine Hexen waren leider noch nicht weit genug mitgekommen, um diese Seite zu beschützen und so war ein Paniktest wegen des Flankenangriffs unausweichlich.<br />
Nun, was soll ich sagen &#8211; eine 11 zu würfeln ist in solchen Situationen wohl nicht unbedingt angebracht, oder?<br />
Es flohen also knappe 600 Punkte aus dem Kampf und wurden von den Skleletten niedergerannt &#8211; was auch sonst.<br />
Von der rechten Seite brauche ich garnicht mehr reden, da die Speerträger, die ich ebenfalls zu weit nach vorne gestellt hatte, gegen Skelette, Ghule und Gespenster keine Chance hatten und nun die Henker die einzigen waren, die diesen Ansturm noch aufhalten könnten. Meine Speerschleudern wurden von plötzlich aus dem Erdboden schießenden Zombies bedroht, aber sonst bliebt die Magiephase relativ ruhig.</p>
<p>Hier sollte ich eine kritische Analyse meiner Taktik anbringen, die &#8211; wie kann es anders sein &#8211; ziemlich vernichtend ausfällt.<br />
Ich habe mich provozieren lassen, meinen ursprünglichen Plan aus Hektik fallen zu lassen um zu greifen, was zu greifen war. Auch wenn Du die Möglichkeit hast, einen Überraschungangriff zu starten &#8211; überdenke ihn gut und schätze ab, wie er sich auf Deinen Gesamtplan auswirkt. Selbst wenn er gut geht, könnte sich die ganze Schlacht noch gegen Dich wenden.<br />
Lasst Euch also nicht herrausfordern, bleibt zusammen und schlagt mit geballter Kraft zu, und zwar dort, wo Ihr auf jeden Fall großen Schaden anrichten könnt &#8211; also anders, als ich es gemacht habe.</p>
<p>Dunkelelfen, Zug 3<br />
Was war also noch zu retten? Meine Echsenritter hatten das Generalsregiment schon ganz nett dezimiert und damit ihr Tod nicht absolut umsonst gewesen war, fasste ich eine Entscheidung und spielte Alles oder Nichts.<br />
Ich griff mit meinem General den seinen an! Obwohl ich mir keine allzu große Chancen im fairen Nahkampf errechnete, hatte sich doch die Hinterhältigkeit eines echten Druchii schon häufig bewährt. Diese Niederträchtigkeit in Form des schwarzen Amulett war es, die mich auch wirklich diesen unfairen Nahkampf gewinnen ließ.</p>
<p>Blutdürstend gab Ammon&#8217;Karth seiner Echse die Sporen. Der Aufprall war furchtbar. So als ob er gegen eine Wand gelaufen sei prallte er von dem Vampir zurück. Dieses Monster schien keinen Schmerz zu kennen, aber noch war er nicht am Ende seiner Künste. Jahrhunderte lang hat er bei den besten Elfen trainiert, die der Hexenkönig aufzubieten hatte, was also sollte ihn aufhalten?<br />
Schneller als ein menschliches Auge wahrnehmen könnte, zog Ammon&#8217;Karth sein Schwert und stieß es in der gleichen Bewegung nach dem Hals seines Gegners. Diese Bewegung schien selbst den Blutdrachen ein wenig überraschen, der nur mit Mühe seine Klinge vor seinen Hals bringen konnte, um den Schlag abzuwehren. Doch jetzt setzte der Dunkelelf angespornt von seinem Erfolg mit unglaublich präzisen Schlägen nach und tatsächlich &#8211; er konnte den Vampir verwunden.<br />
Seine Freude dauerte allerding nur kurz, denn als der Vampir alte, fast vergessene Worte murmelte, schlossen sich dessen Wunden wie von Zauberhand. Er hatte es noch nie selbst gesehen, aber er hatte davon gehört, das große, mächtige Vampire sowohl untote Krieger erschaffen, als auch ihre eigene untote Energie erneuern können.<br />
Der Blutdrache lächelte &#8211; und schlug zu.<br />
Ammon&#8217;Karth spürte, wie die Klinge in sein Fleisch eindrang. Da leuchtete das schwarze Amulett in seiner unheiligen Energie auf und das Lächeln des Blutdrachen verwandelte sich in eine Fratze. Mit fürchterlichem Gebrüll verwandelte sich der stolze Vampir in ein Häufchen Asche und die Zeit schien stillzustehen.</p>
<p>Ich hatte tatsächlich den General vernichtet!<br />
Damit war das Spiel schon fast vorüber und lässt sich folgendermassen zu Ende führen:<br />
Meine Henker hatten die rechte Seite tatsächlich bis jetzt gehalten, und indem sie weiterhin Skelette plätteten, konnten sie sogar die Geister mithilfe des Kampfergebnisses fast vernichten. Ihr glaubt gar nicht, was schwere Rüstung ausmachen kann!!!<br />
Auf der linken Seite ritten die Fluchritter ohne Probleme durch meine Armbrustschützen, begannen aber sich von alleine aufzulösen und sollten es nicht mehr bis in die Mitte schaffen. Meine Hexen hatten sich bis dahin an dem zweiten Skelettregiment gütlich getan und dieses sogar noch vernichtet, bevor es den Vampir erwischt hat.<br />
Alle Reste erledigten sich selbst und so blieb am Ende tatsächlich noch ein großer Sieg für mich übrig.</p>
<p>Fazit<br />
Meine Taktik-Schwäche an diesem Abend lässt sich gar nicht leugnen, allerdings habe ich mit der Armeeaufstellung etwas mehr Glück gehabt. Der Blutkessel ist nach neuen Regeln einfach unbezahlbar. Die Wiederholungen von Verwundungswürfen können entscheidend sein. Außerdem werden Hexen damit noch besser und die 24Zoll Reichweite ist mehr als ausreichend.<br />
Die Henker waren als Unterstützung für die Speerträger gedacht, die ich ja ungestüm verheizt hatte, und haben sich wacker geschlagen. In Kombination wären beide noch besser gewesen.<br />
Die Echsenritter waren einfach zu teuer. Als Schocktruppe sind sie super, was gegen Untote allerdings nicht ganz so viel bringt. Da ich die Armee als Turnierarmee aufgestellt habe, hatten sie aber dennoch ihre Berechtigung.<br />
Dass ich auf Magie verzichtet habe, hat sich bewährt, denn auch wenn einige Sprüche des Gegners durchkommen, so kann ein Dunkelelf das mit den gesparten Punkten wieder wett machen.<br />
Ach ja &#8211; das schwarze Amulett kann Euch retten &#8211; muss es aber nicht, also verlasst Euch lieber nicht darauf, sondern auf eine gute Taktik. Das nächste Mal werde ich das auch so machen.</p>
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		<title>Willkommen auf &#8216;Dunkelelfen.de&#8217; !</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 18:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle wird ab jetzt neues und interessantes aus der Welt der Dunkelelfen präsentiert. Der Blog startet mit Geschichten, Bildern und Schlachtenberichten aus vergangenen Zeiten, aber solange noch Warhammer gespielt wird, wird es immer Neuigkeiten an dieser Stelle geben!
Das Forum startet mit über 16000 Beiträgen vom Aufstieg und Fall (und Wiederaufstieg) der Dunkelelfen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle wird ab jetzt neues und interessantes aus der Welt der Dunkelelfen präsentiert. Der Blog startet mit <a title="Dunkelelfen Literatur" href="?cat=5">Geschichten</a>, <a title="Galerie" href="?page_id=2">Bildern </a>und <a title="Warhammer Spielberichte" href="?cat=8">Schlachtenberichten</a> aus vergangenen Zeiten, aber solange noch Warhammer gespielt wird, wird es immer Neuigkeiten an dieser Stelle geben!</p>
<p>Das <a href="http://dunkelelfen.de/forum">Forum</a> startet mit über 16000 Beiträgen vom Aufstieg und Fall (und Wiederaufstieg) der Dunkelelfen aus mehren Epochen.  Hier kann nachgelesen werden wie die Stadtgarde ganze Schlachten beherrschte bevor sie erst verboten &#8211; und dann abgeschwächt wieder eingeführt worden ist.  Es werden Albion-Gegenstände diskutiert und Power-Armeen durchgekaut. Insgesamt tummelte sich hier die größte deutschsprachige Dunkelelfengemeinschaft zu ihren besten Zeiten.</p>
<p>Nun startet eine neue Ära und wir sehen gespannt  in die Zukunft. Von uns Dunkelelfen wird man noch hören!   &#8211; Viel Spaß beim Stöbern.<br />

<a href="http://dunkelelfen.de/wp-content/gallery/henker/Henker4.jpg" title="Auf dem Schlachtfeld preisen die Henker Khain, indem sie ihre Äxte schwingen und zu seiner Lobpreisung Glieder und Köpfe ihrer Feinde sauber abtrennen. Diese Äxte können selbst schwergepanzerte Helden in nur einem Schwung zerteilen. So manches stolze Ritterregiment musste hilflos dabei zuschauen, wie eine kleine Gruppe Henker sich sauber von ihrer Flanke aus durch das ganze Regiment arbeitete, nur um dann die fliehenden Reiter zu verhöhnen." class="shutterset_singlepic24" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://dunkelelfen.de/wp-content/gallery/cache/24__320x240_Henker4.jpg" alt="Henker4" title="Henker4" />
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		<title>Die Nacht der Wölfe &#8211; Kapitel 4</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2003 08:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eldreth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Die Nacht der Wölfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war absolut dunkel, kein Lichtschimmer war zu erkennen. Nur der volle Mond trieb anscheinend seine Spielchen mit der düsteren Stadt und riss mit seinen Lichtstrahlen gähnende Löcher in den Nebel, wie ein Leuchtturm an einer felsigen Küste. Alles drehte sich um ihn, sein Magen rebellierte, seine Sicht war verschwommen.
Vegeir torkelte zum Scheunentor, suchte mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war absolut dunkel, kein Lichtschimmer war zu erkennen. Nur der volle Mond trieb anscheinend seine Spielchen mit der düsteren Stadt und riss mit seinen Lichtstrahlen gähnende Löcher in den Nebel, wie ein Leuchtturm an einer felsigen Küste. Alles drehte sich um ihn, sein Magen rebellierte, seine Sicht war verschwommen.<br />
Vegeir torkelte zum Scheunentor, suchte mit seiner linken Halt an einem der Bindebalken und versuchte standfest zu bleiben. Doch seine Knie zitterten und er schwankte, bis er sich schließlich mit seinem Rücken an die Wand lehnte. Seine Wunde war nicht echt, eine Täuschung.<br />
Seine Gedanken drehten sich nur noch um das Gesehene, das Erlebte – Vergangenes.<br />
<span id="more-190"></span><br />
Er wusste nun etwas um das Geschehen in diesem Dorf. Etwas Unheimliches musste vorgefallen sein.<br />
Auf irgendetwas waren die beiden Bauern eingestürmt, etwas, dass ihnen gehörig Angst gemacht haben muss. Und dieses Etwas war hinter ihm in die Scheune gekommen.<br />
Ein schlurfender Gang, gurgelnde Geräusche. Er hätte zuerst auf ein paar wahnsinnige Menschen getippt, doch was konnten ein paar Irre in einem ganzen Dorf anrichten?</p>
<p>Als die Mistgabel in ihn stieß war er zurückgeschreckt, doch als die beiden einfach durch ihn hindurch gerannt sind und der Schmerz plötzlich vorbei war, lag er am Boden. Noch war er bei Sinnen und seine Hände schlossen sich um keine Wunde.<br />
Im Gegenteil, als die Schatten seinen Körper durchfuhren, wurde ihm warm.<br />
Er verspürte die Wärme, die ihn in die Arme seiner Frau führten.<br />
Die Wärme, die ein lachendes Kind beherzt weitergeben konnte&#8230;</p>
<p>Kleines Kind. Ihm kam wieder etwas in den Sinn. Vegeir erstarrte.<br />
Nein! zischte er mit einem rauhen Ton in der Stimme. Vegeir nahm seine Kraft zusammen und trat mehrere Schritte voran. Seine Beine waren immer noch zittrig, sein Nacken steif, aber er bewegte sich mehr oder weniger weiter auf die Strassenmitte vor.<br />
Sie waren nicht da. Beide waren nicht da.</p>
<p>Vegeir rief nach Brégo und Jaina. Er fiel längseits zu Boden, mit seiner Rechten nach einem Fetzen Leder greifend, es umklammernd. Dann überkam ihn Dunkelheit. Alles drehte sich. Er sah nur Schwärze, wohl eine Folge seiner Schwäche von gerade eben. Er rümpfte die Nase und zwang sich zu Bewusstsein. Doch für einen Moment hielt er inne.</p>
<p>Er hörte etwas. Grillen zirpten, Blätter raschelten im Wind, Kieselsteine wurden hinweggefegt vom Wind&#8230; und Stimmen ertönten leise mit einer kühlen Brise. Alles Einbildung. Er redete sich ein, das sich das alles in seinem Kopf abspielte. Schließlich hatte es keine Kieselsteine auf der Strasse gegeben, geschweige den Bäume auch nur in der Nähe der Stadt. Und dann vor allem diese Stimmen.<br />
“Hier war es. Von hier kamen die Rufe.” flüsterte eine männliche Stimme in die Schwärze hinein, sich durch die Nacht nähernd.<br />
“Also ich habe nichts gehört.” antwortete eine andere, tiefere Stimme auf die Behauptung.<br />
“Ich schwör es. Wenn nicht, bekommst du die Gewinne aus dem Spiel -Warte.”</p>
<p>Vegeir blinzelte. Seine Sicht wurde ein wenig klarer. Er lag bauchseits auf der Strasse, die Glieder gekrümmt. Seine langen Haare waren durcheinander gewirbelt, sein Gesicht lag vor einer modrigen Pfütze auf.<br />
Der einzigste Anhaltspunkt darauf, das er kein totes Tier oder ähnliches war, lag darin, dass sein Schwert neben ihm auf dem Pflaster lag, von einigen wenigen Luichtstrahlen des Monds erleuchtet.</p>
<p>Er drehte sich leicht um, in den Himmel blickend. Auf mysteriöse Weise löste sich der Nebel über ihm fast komplett auf. Sterne funkelten am Firmament. Der Mond schien noch wie vorher. Doch er hatte gleich bemerkt, etwas fehlte. Brégo und Jaina waren weg.</p>
<p>Er wusste nicht wie lange er in der Scheune gewesen war. Wer konnte das schon sagen? Minuten, vielleicht eine Stunde, vielleicht die halbe Nacht? Er hatte sein Zeitgefühl verloren. Ihm kam es vor, als wären nicht einmal ein paar Sekunden vergangen, seid er in die Stadt hineingeraten war. Weshalb war er hier? Warum kam er gerade hierher. Er hatte alles vergessen.</p>
<p>Vegeir hörte in die Nacht hinaus, was sonst konnte er tun. Seine Benommenheit und Kraftlosigkeit liess keinerlei Bewegung zu, seine Augenlieder wurden wieder schwer. Er versuchte sich wachzuhalten.<br />
“Hast du gesehen, wie ich ihn ausgespielt habe? Er hat fast sein ganzes Gold verlo&#8230;” Schritte kamen zum stehen.<br />
“Was ist?” antwortete die Stimme auf den abrupten Stillstand..<br />
“Siehst du ihn nicht?” erklang eine tiefere, rauhe Stimme &#8211; Kurze Stille.</p>
<p>“Hab ich es dir nicht gesagt?! Hab ich es dir nicht gesagt?!” erklärte die erste von den beiden Stimmen.<br />
“Ja, hast du.”<br />
“Ha, ich hatte recht!”<br />
“Angeber.”<br />
“Hab ichs dir nicht gesagt! Hab ichs dir nicht gesagt?!“<br />
“Jaja, du zerrst an meinen Nerven, weißt du das? Also sei ruhig&#8230;” Es klang beinahe so, als ob der eine seinen Kollegen provozieren wollte&#8230;<br />
“Dann schuldest du mir wohl –“<br />
Ein dumpfer Schlag und ein kurzes Fluchen. Diesmal war die Stille länger.</p>
<p>“Das hast du davon. Ich hab’s dir gesagt.“ zischte der Schläger, der älter und irgendwie anders klang als der Dümmling, der die ganze Stadt mit seinem Geschwätz hätte aufwecken können&#8230; wenn jemand hier gewesen wäre, versteht sich. “Du Mist –“ Ein weiterer dumpfer Klang.</p>
<p>“Sei einfach ruhig, in Ordnung? Dein Gold bekommst du, keine Sorge.”<br />
“Ja&#8230; In Ordnung.”<br />
“Jetzt lass uns den da drüben mal näher anschauen&#8230;”</p>
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		<title>Die Nacht der Wölfe &#8211; Kapitel 3</title>
		<link>http://dunkelelfen.de/?p=186</link>
		<comments>http://dunkelelfen.de/?p=186#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 May 2003 08:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eldreth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Die Nacht der Wölfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas fehlte. Irgendetwas fehlte, aber nicht nur hier&#8230;
Knieend redete er sich ein, dass es nur Einbildung war. Vegeir blickte sich um. Er erkannte nichts. Und gerade DAS beunruhigte ihn. Das Licht ist weg? Was zum Teufel&#8230;
Vegeir hackte den Gedanken ab, während er sich schnellstens aufrappelte.
Etwas war an seiner Hand – etwas krabbelte über seine Hand&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas fehlte. Irgendetwas fehlte, aber nicht nur hier&#8230;<br />
Knieend redete er sich ein, dass es nur Einbildung war. Vegeir blickte sich um. Er erkannte nichts. Und gerade DAS beunruhigte ihn. Das Licht ist weg? Was zum Teufel&#8230;</p>
<p>Vegeir hackte den Gedanken ab, während er sich schnellstens aufrappelte.<br />
Etwas war an seiner Hand – etwas krabbelte über seine Hand&#8230; Es war das Gefühl, als wenn hunderte Ameisen über den Handrücken laufen würden, doch es hörte nicht auf, obwohl Vegeir auf seine blanke Hand schlug, als ob er die kleinen Krabbler verscheuchen wollte.<br />
Doch&#8230; es war nichts! Nichts war auf seiner Hand – keine Ameisen, nicht mal Sand oder ein Strohhalm.<br />
Verdammt nochmal!<span id="more-186"></span></p>
<p>Vegeir fluchte über sich selber. Er war wütend auf sich, diese Scheune, die Dunkelheit und das Mädchen. Ja, das Mädchen. Und seine Gutmütigkeit. Er hasste sie. Sie war der Grund weshalb er so weit in diese Stadt vorgedrungen war. Sie war es, die ihn mit ihrem Lächeln eingewickelt hatte. Sie war der ausschlaggebende Punkt. Sie allein war an seinen Gefühlen, seinen Gedanken Schuld.</p>
<p>Er hasste sie&#8230; sie lenkte ihn von den wichtigen Dingen ab! Aber sie erinnerte ihn auch an seine kleine Tochter. Sie waren sich wirklich gleich und doch so verschieden.<br />
In diesem Augenblick drehte er sich um&#8230; eine Gänsehaut überfuhr ihn.</p>
<p>Die Dunkelheit war noch immer da. Es schien, als hätte sich nichts verändert. Doch Vegeir stand es in den Augen geschrieben. Er konnte nichts sehen. Keine Wand, kein Tor, keine Strasse, kein kleines Mädchen auf seinem getreuen Pferd. Er schritt langsam voran, vor jedem Schritt vorsichtig nach Halt für seine Füße suchend. Er blickte zu Boden. Gähnende Leere. Es schien, als wenn alles um ihn herum verschwunden wäre.</p>
<p>Gedanken schwirrten ihm blitzschnell durch den Kopf. “Vielleicht liegt es an diesem Ort,” flüsterte er vor sich hin, langsam zum Stillstand kommend und seiner Umgebung lauschend. Schließlich musste er etwas hören können, es konnte nicht alles von einem Augenblick auf den anderen verschwunden sein!</p>
<p>Er spielte sogar kurz mit dem Gedanken, das er durch einen magischen Einfluss sein Augenlicht verloren haben könnte. Aber wie? Und weshalb? Schließlich hatte er gerade noch gesehen, wie die Rinnsaale aus der Scheune floß und er an das Mädchen dachte: Jaina! Er machte sich Sorgen um sie. Um sie und Brégo&#8230;</p>
<p>Er hörte keine Grillen, keinen Wind. Nicht mal ein leises Atmen seiner seits. Komplette Stille – wie oft hatte er sich das in anderen Situationen gewünscht, um nachzudenken oder einfach nur die Ruhe vor dem Sturm zu geniessen, wenn er in die Schlacht zog. Waren die beiden in Gefahr?</p>
<p>Vegeir zuckte zusammen. Ein Rascheln war im Hintergrund zu hören. Ein Gebüsch, dachte er zuerst, doch hatte er keinen einzigen in der Stadt gesehen&#8230; erst recht nicht in der Scheune, in der er sich imemr noch befand – so glaubte er zumindest.<br />
Wenn auch das Geräusch ein Beweis war, das er nicht auch noch taub geworden war, stellte er sich die Frage, wodurch das Geräusch üebrhaupt ausgelöst wurde. Er versuchte sich zu beherrschen und sich die ganze Situation klar zu machen. Sein erster Tipp beruhte auf der Einwirkung von Magie, doch schoss ihm der Gedanke in den Kopf, dass es genauso gut ein Gas sein konnte, das sich womöglich in der zerbrochenen Lampe befunden hatte. Wieso auch nicht?<br />
Schließlich benutzte seine Frau zu Hause auch diese neuen Lampen, die auf entzündbarem Gas entfachten.<br />
Aber er hatte Öl bemerkt, das ausglaufen war. So kam er wieder auf die Magie zurück. Lag ein Fluch auf dem Dorf? Das hätte auch diese “Ausgestorbenheit” erklärt.</p>
<p>Vegeir runzelte die Stirn. Er versuchte sich auf die Lehren seines Meisters zu entsinnen: “Vetraue in deinem Leben auf deine Ohren, deine Hände und dein Schwert. Die Magie täuscht dich wie auch seinen Benutzer nur. Bleib bei Sinnen, wenn du in Ihre Gewalt kommst.” Die Stimme in seinem Kopf klang immer noch so rauh und streng wie zu seinen Kindheitstagen. Er hatte den Rat immer befolgt, heute aber war der erste Tag, an dem er ihn wohl auch anwenden hätte sollen.</p>
<p>In seinem Kopf passte nicht alles zusammen. Er verbannte die nervende Stimme zurück in die hintersten Ecken seines Schädels. Er sah wieder hinaus in die Dunkelheit. Ein Glitzern. Vegeir spitzte die Ohren, schärfte seinen Blick. Vor ihm war etwas. Ein Licht in der Dunkelheit. Etwas weiter rechts ein weiteres Aufblitzen. Das Licht wurde heller und heller, genau so wie sich ein Feuer durch Papier durchbrennt. Eine Form bildete sich.</p>
<p>Vegeir linste, noch immer von Dunkelheit umgeben auf das fahle Licht. Er dachte zuerst an die Erzählungen von einem Licht an dem Ende eins langen Tunnels, das man angeblich sehen sollte, wenn man im Sterben lag.<br />
Bisher hatte er noch keine Erfahrung mit dem Tod gemacht. Und das wollte er nun auch noch nicht nachholen.</p>
<p>Gerade als er im Begriff war, sich schnellstens vom Licht zu entfernen, hörte er ein lautes Rumpeln. Es klang wie ein umstürzender Kistenstapel. Hatte er vorhin in der Scheune nicht einige Kisten gesehen, die gebrochen und zersplittert am Boden lagen? War es vielleicht möglich&#8230; Kalter Schauer überfuhr ihn. Ein lautes Getrampel. Er blickte wieder zum Licht. Ein abstraktes “M” bildete sich und riss einen Schimmer in die Schatten. ES kam näher. </p>
<p>Mit einer eigenartigen Bewegung riss irgendetwas an ihm und drehte es kopfüber weit nach oben. Es wackelte leicht und kam schnell auf ich zu, bis es sich langsam senkte und die unteren Enden auf ihn zeigten.<br />
Vegeir erkannte die Form, gerade als der erste Schemen in einen unscheinbaren Lichtkegel trat: Ein in Lumpen gekleideter Mann rannte direkt auf ihn zu, die Mistgabel direkt auf Bauchhöhe richtend! Gefolgt von einem weiteren, grimmigen und stämmigen Jungen, der ein mies verarbeitetes Kurzschwert hoch erhoben schwang und zum Schlagen bereit war.</p>
<p>Blitzschnell fand sich Vegeirs rechte Hand am Schwertknauf und zog es einen Finger breit heraus, als ein lautes Grumeln ihn herumfahren liess und er einen Blick in die Dunkelheit hinter seiner Schulter warf.<br />
Schatten hoben sich von der Umgebung ab und bewegten sich auf ihn zu.</p>
<p>Von beiden Seiten gleichzeitig attakiert! Vegeir hätte nervös werden sollen, doch er malte sich bereits in Gedanken den Kampf aus. Ausweichen, Parieren und zuschlagen. Doch bevor er auch nur das Schwert komplett ziehen konnte, waren die beiden Bauern nah genug heran gekommen. Vegeir zuckte zusammen und die Mistgabel rammte sich in ihn herein. Ein heftiger Stoss in die Magengegend liess ihn zurückfallen. Er schrie auf, verspürte die Klinge in seinem Magen, doch seine Gegner stürmten weiter auf ihn ein&#8230;</p>
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		<title>Es tut sich wieder was</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2003 13:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleines Present für alle Geduldigen
Nachdem nun bei mir eine kurze Phase mit etwas erweiterter Freizeit andeutet, kann ich mich endlich wieder um ein paar Dinge kümmern, die ich lange herausgeschoben habe. Erstmal hab ich einen netten Desktop-Hintergrund gebastelt, zu finden im Dunkelweb.
Außerdem scheint es so, dass auch bei GW so langsam etwas Bewegung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleines Present für alle Geduldigen</p>
<p>Nachdem nun bei mir eine kurze Phase mit etwas erweiterter Freizeit andeutet, kann ich mich endlich wieder um ein paar Dinge kümmern, die ich lange herausgeschoben habe. Erstmal hab ich einen netten Desktop-Hintergrund gebastelt, zu finden im <a title="Dunkelweb" href="?page_id=130">Dunkelweb</a>.<br />
Außerdem scheint es so, dass auch bei GW so langsam etwas Bewegung in die Dunkelelfenfrage kommt. Obwohl ich immer zu den kompromislosen Anhängern der dunklen Rasse gehört habe, freue ich mich auf die Regelupdates, die anscheinend &#8211; dank Dark Alliance von <a title="Druchii.net" href="http://druchii.net" target="_blank">druchii.net</a> &#8211; anstehen.</p>
<p>Die Akteure von druchii.net:<br />
http://www.druchii.net/viewtopic.php?t=7122</p>
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		<title>Die Nacht der Wölfe &#8211; Kapitel 2</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jan 2003 07:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eldreth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Die Nacht der Wölfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Brégo wurde unruhig.
Sie war abrupt stehen geblieben und schnaubte. Sie ging wie erschrocken ein paar Schritte zurück und wieherte leise, als wenn sie Vegeir auf etwas aufmerksam machen wolle.
Dieser kniff die Augen zusammen. Er versuchte etwas in der Dunkelheit zu erkennen. Nichts.
Vegeir streichelte ihr mit seiner linken Hand über den langen Hals und sanft über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brégo wurde unruhig.<br />
Sie war abrupt stehen geblieben und schnaubte. Sie ging wie erschrocken ein paar Schritte zurück und wieherte leise, als wenn sie Vegeir auf etwas aufmerksam machen wolle.<br />
Dieser kniff die Augen zusammen. Er versuchte etwas in der Dunkelheit zu erkennen. Nichts.</p>
<p>Vegeir streichelte ihr mit seiner linken Hand über den langen Hals und sanft über das Ohr, in welches er leise etwas Unverständliches flüsterte, das die Stute beruhigte.<br />
Stumm starrte er die Strasse entlang. Es war nur der Wind.<br />
Trotz dieses Gedankens verharrte seine Rechte immer noch am Schwertknauf an seiner Taille.</p>
<p>Plötzlich fühlte er etwas an seiner Hüfte. Vegeir zuckte zusammen und mit einer schnellen Bewegung hatte seine Hand etwas gefasst&#8230;<span id="more-174"></span></p>
<p>Es war bereits mindestens eine Viertel Stunde vergangen, als er dieses kleine Mädchen aufgegriffen hatte. Sie war eingeschlafen, wie er hatte feststellen müssen, als sie ihn umarmte und sich an ihm wärmte.<br />
Sie war immer noch in seinem Cape und dem Tuch eingewickelt.</p>
<p>Er musste sich wirklich eingestehen, dass sie ein erwärmender, atemberaubender Anblick war. Ihre hellen, blauen Augen und ihre Haare vervollständigten ihr Gesicht in der Weise, dass sie einem sofort auffallen mussten. Ihr Körper war bereits einigermaßen gebaut und geformt, was Vegeirs Vermutung über ihr Alter verstärkte.<br />
Aber hatte er auch aus diesem Grund den Eindruck gewonnen, das sie irgendwie in die Geschichte nicht mit hineinpasste. Ihr Aussehen stand im starken Kontrast zu ihrer ärmlichen Kleidung und dem schauerlichen Dorf, durch das er reisen wollte&#8230;<br />
Außerdem störte ihn immer noch die Tatsache, dass sie augenscheinlich ganz allein in diesem Dorf war, denn seit dem Treffen mit Jaina war es stiller geworden.<br />
Aber auch kälter und nebliger. Und die Beschädigungen an den Häusern waren nun wirklich nicht zu übersehen.<br />
Jedoch beunruhigt ihn das weniger, als dass, was ihn hinter der nächsten Nebelwand erwarten könnte&#8230;</p>
<p>&#8220;Was ist mit deinem Pony?&#8221;<br />
Sie rückte im Sattel auf und schmiegte sich an ihn.<br />
&#8220;Es ist&#8230; nichts&#8230;&#8221; antwortete er angestrengt in die Dunkelheit blickend.</p>
<p>Er blickte über seine Schulter zu ihr herunter.<br />
&#8220;Ich will mich nur umsehen&#8230;&#8221; fügte er noch hinzu. Sie guckte sich um und tätschelte dann leicht das Rückenfell unter dem Sattel.<br />
&#8220;Und außerdem ist Brégo ein Pferd, eine Stute. Kein Pony.&#8221; belehrte er sie mit einem Lachen.<br />
Da wo er her kam, wusste jedes Kind um Pferde und Ponys und konnte erstere meist auch schon im jugendlichen Alter zähmen und reiten.<br />
Sie schaute ihn an und zeigte ein Lächeln, dass ihm ein mulmiges Gefühl einbrachte. Gleichzeitig strahlte sie mitlerweile eine Wärme aus, die Vegeir als beruhigend empfand.<br />
Sie hatte etwas an sich&#8230;</p>
<p>Vegeir spürte wieder eine Bewegung unter sich. Brégo hatte sich beruhigt und schritt nun in langsamen Tempo ein weiteres mal voran, dem Dorfzentrum entgegen.<br />
Er schaute in jede Ecke, jedes Fenster, das er durch das dichte Nebel-Gewand erkennen konnte. Und es war nicht gerade überraschend, das er soviel wie gar nichts sehen konnte&#8230;<br />
Der Reiter sah seinem Tier an, dass es ihr genauso ging wie ihm.</p>
<p>&#8220;Wie geht es dir, Jaina?&#8221; flüsterte er mit sichtbarem Atem über seine Schulter.<br />
Eine Unterhaltung war genau das, was diese Atmosphäre lockern konnte.<br />
&#8220;Gut&#8230; Warm.&#8221;<br />
Sie umarmte ihn fester. Er legte seine rechte behandschuhte Hand auf ihre Hände, die unter dem Cape hervorkamen und sich um seine Taille schwungen. Eine solche Umarmung, solche Wärme hatte er lange nicht mehr gespürt&#8230;</p>
<p>Vegeir fühlte sich wie ein Vater in diesem Augenblick.<br />
Er konnte es sich vorstellen&#8230;</p>
<p>Brégo trabte an einem alten Stall vorbei. Das Tor war weit geöffnet, ein einsames Licht brannte &#8211; sieht aus wie ein Kerzenschein.</p>
<p>Er wusch für einen Augenblick den Gedanken an Jaina aus seinem Kopf und beugte sich leicht vor.<br />
Es war nur ein kurzes Flüstern nötig und schon hielt das Pferd inne.<br />
Der Reiter drehte sich leicht in Richtung des verrotteten Stalls und löste die Hände des Mädchens. Sie fuhren sofort wieder unter das Cape und er schob sie leicht mit dem Körper weiter zurück in den Sattel.</p>
<p>Er schwung das linke Bein hoch auf den Sattel, liess die Steigbügel hängen und sass nun seitlich im Sattel. Das Leder knirschte und mit einem geschmeidigen Satz sprang der Reiter von seinem Ross, der Mantel fiel ihm bis zu den Fußknöcheln. Unter dem Dreispitz fiel eine lange, dunkelbraune Strähne bis zum Nacken hinab und unter den Schössen schien ein weiteres Kleidungsstück an den Beinen hinab zu gleiten.</p>
<p>Vegeir ging zum Sattelknauf und nahm die Zügel in die Hand. Er bemerkte und erwiderte den Blick Jainas und versuchte ein Lächeln unter dem Schal zu zeigen.</p>
<p>&#8220;Pass gut auf Brégo auf, in Ordnung?&#8221; Sie schenkte ihm ein breites Lächeln und nickte, beinahe fröhlich.<br />
Das Mädchen nahm ihm die Zügel aus der Hand. Er streichelte ihr über den Oberschenkel und versuchte, beruhigend zu wirken, obwohl sie das wahrscheinlich gar nicht benötigte.<br />
&#8220;Ich seh mich nur um. Bin gleich wieder da.&#8221;</p>
<p>Vegeir wandte sich um und trat auf den Bordstein.</p>
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		<title>Die Nacht der Wölfe &#8211; Kapitel 1</title>
		<link>http://dunkelelfen.de/?p=162</link>
		<comments>http://dunkelelfen.de/?p=162#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Dec 2002 06:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eldreth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Die Nacht der Wölfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst die feuchte Nacht, dann der heulende Kamin in der Schenke im letzten Dorf, dessen Name sich nur aussprechen liess, wenn man dreimal so viele Laute ausstieß, als er Buchstaben hatte, aus denen er sich zusammensetzte. Danach ein langer Ritt unter schneidenden Wind und Regen und nun zu guter letzt die Durchquerung des finsteren Dorfes&#8230;
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst die feuchte Nacht, dann der heulende Kamin in der Schenke im letzten Dorf, dessen Name sich nur aussprechen liess, wenn man dreimal so viele Laute ausstieß, als er Buchstaben hatte, aus denen er sich zusammensetzte. Danach ein langer Ritt unter schneidenden Wind und Regen und nun zu guter letzt die Durchquerung des finsteren Dorfes&#8230;</p>
<p>Die Hufe klapperten auf dem Asphalt. Das Echo hallte die dunkle Strasse entlang, tief in die Schatten hinein, die abstrakte Zeichen auf der Strasse bildeten. Das fahle Mondlicht und die schwachen Laternen liessen von den Häusern nur wenig erkennen, wobei der schummrige Nebel auch noch sehr behilflich war. Aber auch so reichte der Anblick der Häuser, um deren verwahrlosten Zustand zu erkennen.<br />
Vielen Außenwänden fehlte der Putz, Balken hingen herab, Scheibenstücke hingen nur lose in ihren Rahmen, Türen lagen am Boden, teils zertrümmert, teils gar nicht mehr zu erkennen.<span id="more-162"></span></p>
<p>Der Dunkle Reiter ritt weiter voran, der Strasse in die weite Kurve folgend. Das Pferd schnaubte tief, der Atem war in der Kälte schnell zu erkennen. Der Reisende reibte seine behandschuhten Hände aneinander, faltete sie und atmete tief in sie aus.<br />
Er nahm die Zügel wieder in die eine Hand und streichelte mit der anderen sanft über den langen Hals des schlecht gelaunten Tieres.<br />
Die Stute war in braun gehalten, an den Läufen fiel langgewachsenes, dunkelbraunes Haar dem Huf entgegen, der Schweif war offen gelassen und reichte beinahe bis zu den Knien. Die Kopfhaare fielen über das Gesicht, auf dessen Stirn man die weiße Blässe erhaschen konnte und es schien so, als würde es gerade das nötigste sehen können. Doch ein Makel war nicht zu übersehen: die grauen Haarsträhnen, die sich überall in das Braun miteingemischt hatten.</p>
<p>An den Seiten trug es schwere Leder-Taschen, die allesamt mit Schnüren verschlossen waren, und großflächig mit Schlamm und Geäst bedeckt waren.<br />
Am Reiter konnte man nur einen kantigen, schwarzen Filz-Dreispitz und einen langen, ebenfalls dunkel gehaltenen, zugeknöpften Ledermantel mit weiten Ärmeln und einem Stehkragen erkennen. Zwischen dem Hut und dem und dem dicken beigen Schal, der um den Kragen gewickelt war, waren nur zwei blitzende Augen zu sehen, die stetig umherschweiften, als wenn sie etwas suchten. Unter dem Mantel spitzte das Ende einer Schwertscheide hervor und ein langes, bis zum Schweif der Stute reichendes, schwarzes Cape mit blutroter Innenstaffierung war an den Schultern und unter dem Hals befestigt.<br />
Das Pferd bewegte sich ohne Zutun des Reiters weiter voran.</p>
<p>Es lag diese unheimliche Stille über dem Dorf. Niemand war zu hören, kein Schritte, kein Gesang der Vögel aus dem Wald geschweige den Bäumen, die hier überall waren&#8230; Garnichts.<br />
Langsam öffnete der Reiter die untersten Knöpfe seines Mantels und schob die Schösse über seine Knie, so dass der Knauf des Langschwerts frei lag. Er schaute geradeaus in den Nebel.<br />
Ist das eine Geisterstadt?<br />
Doch plötzlich war ein lautes Platschen zu hören, wie das eines Stampfers in eine Pfütze.<br />
Die Gestalt drehte sich um&#8230; mit schnellem Getrappel verschwand ein Schatten in einer Nebengasse.<br />
Eine Ratte&#8230;verdammt.<br />
Innerhalb des kurzen Moments, in der er sich umdrehte, scheuchte wieder irgendetwas in der Strasse auf&#8230; Ein schneller Blick über die Schulter&#8230; ein Schemen verschwand im Nebel&#8230;</p>
<p>Ein lachendes Gesicht zeichnete sich im Nebel ab &#8211; wenn man eine gewisse Fantasie hatte&#8230;<br />
Langsam, die Häuserwände absuchend, wandte sich der Reiter wieder um und zuckte für einen weiteren Moment zusammen. Eine kalte Böe strich an der Flanke des Pferdes vorbei und liess es vor Schreck laut schnauben und ein paar Schritte zurückweichen. Die Gestalt versuchte die Stute zu beruhigen und beugte sich zum Gesicht vor.<br />
Er flüsterte dem Pferd leise Worte ins Ohr, als er ein mulmiges Gefühl im Bauch hatte&#8230;<br />
Seine Hand fuhr blitzschnell zum Schwertknauf&#8230;</p>
<p>Von einem Moment auf den anderen erschien dieses Mädchen&#8230;</p>
<p>Wie ein Gespenst war sie aus dem dichter werdenden Nebel aufgetaucht, gekleidet in zotteliges Schafsfell über den Lumpen, die ihre eigentliche Bekleidung darstellte, den Blick stumpf auf den Reiter mit seinem Tier gerichtet.<br />
So unheimlich es im Moment auch war, er musste sich selber wundern und eingestehen, aber sie war eines der bezauberndsten Mädchen, das er je gesehen hatte.<br />
Sie schien blass wie eine Leiche und zuerst konnte er sich diesen Gedanken auch nicht aus dem Kopf schagen&#8230;</p>
<p>Seine Gänsehaut hatte sich wieder gelegt, als sich der dunkle Reiter nach hinten in den Sattel lehnte und das Leder knirschte. Er drehte sich leicht im Sattel, beugte sich zur Seite und wandte sich mit einer rauhen Stimme und gebrochenem Akzent an das Mädchen:<br />
&#8220;Du hast mich vielleicht erschrocken, Kleine.&#8221;<br />
Er musste an seine eigene Angst denken, die er erst verspürt hatte.<br />
&#8220;Hab keine Angst. Ich bin nur ein Reisender.&#8221;<br />
Er musste über seine eigene Angst lächeln.<br />
&#8220;Verstehst du mich?&#8221;<br />
Das Mädchen musterte erst das Pferd, dann blickte sie zu ihm auf und nickte, als hätte sie ihn verstanden.<br />
&#8220;Wie ist dein Name? Wieso bist du noch hier draussen, zu einer so späten Stunde?&#8221; fügte er hinzu und blickte in den pechschwarzen Himmel. Kein Stern am Himmel, der Mond war nur schwach und er schätzte, dass die Zeit wohl kurz vor einem neuen Tageswechsel stand.</p>
<p>&#8220;Jaina. Mein Name&#8230; ist&#8230; Jaina.&#8221;antwortete sie mit einer lieblichen, kindlichen Stimme.<br />
Er war erleichtert. Er dachte schon, er wäre hier in einer Geisterstadt gelandet.<br />
&#8220;Dann grüße ich dich, Jaina. Ich bin Vegeir&#8230;&#8221;<br />
Er hielt ihr die Hand hin und sie ergriff sie mit ihren blanken, beinahe weißen Händen. Selbst durch seinen Handschuh merkte er die Kälte, die ihre Hände ausstrahlten.<br />
Ihre Augen, mit denen sie ihm tief in die Augen schaute hatten dennoch diese Wärme und gaben ihm ein Gefühl von Geborgenheit in dieser einsamen Einöde.<br />
Ein süsses kleines Ding.</p>
<p>Entzückt von dem kleinen Mädchen, flüsterte er ihr leise etwas zu. &#8220;Verdammt&#8230; Du musst doch frieren, Kleine. Komm, ich bring dich nach Hause.&#8221;<br />
Sie lächelte Vegeir an. Ein bezauberndes, junges Lächeln, wie es nur Kinder zeigen konnten. Vegeir hätte sie auf etwa 14 oder 15 geschätzt. Vielleicht jünger, aber auch nicht älter. 15&#8230; 14&#8230; dafür scheint sie viel zu jung&#8230;</p>
<p>Sie drückte seine Hand fester und spürte immer mehr von der Kälte. Seine Hand fühlte sich steif an, beinahe gefroren. Er griff mit seiner zweiten nach ihrer anderen und er verspürte das gleiche Gefühl wie bei ihren ersten Kontakt.<br />
In dieser Kälte ohne Handschuhe&#8230; Was für ein Wahnsinn.<br />
Vegeir lächelte. Bei diesem Gedanken kam ihm seine Erinnerung an seine Eltern und seinen Bruder in den Sinn, die ihn immer warm eingepackt hatten, wenn er im Winter draussen war&#8230;</p>
<p>Er zog sie ein Stück hoch. Er drehte sich danach komplett zur Seite, stütze sie leicht mit den Stiefeln und dem Steigbügel ab und fasste mit beiden Händen an ihre Taille.<br />
Schließlich sass sie aufrecht im Sattel. Er öffnete die Brosche seines Capes und wickelte sie darin ein. Nun bemerkte er auch, dass Jaina nur ein paar Leder-Fetzen um die Füße gebunden hatte. Aufgrund dessen griff er in einen Lederbeutel an seinem Gürtel und zog ein langes, schweres Tuch heraus.<br />
Er ergriff ihre Füße und wickelte sie ebenfalls ein und schloss das Tuch mit einem festen Knoten. &#8220;Hoffe, das wärmt. Aber pass auf mein Tuch auf.&#8221;flüsterte er ihr zu, als er sich wieder umdrehte und die Zügel in die Hand nahm. &#8220;Es ist ein Andenken.&#8221;<br />
Ihr Schweigen störte ihn aber sie nickte, als er seinen Blick zu ihr wandte.</p>
<p>Er griff mit einer Hand nach dem Knauf seines Schwertes. Hier konnte etwas nicht stimmen. Irgendetwas passt hier nicht zusammen.<br />
Brégo versetzte sich, träge von der Kälte, wieder in Bewegung. Die Häuserreihen zogen nur langsam an ihnen vorbei.<br />
Er musterte die Häuser, an der seine Stute vorbeischritt. Ihm war dieses ganze Dorf nicht geheuer. Vor allem seit er nun Jaina getroffen hatte. Was hatte ein kleines Mädchen zu solch später Stunde in einem solch runter gekommenen Dorf zu suchen? Es verwirrte ihn und er schüttelte den Kopf, um sich von dieser Frage abzubringen.</p>
<p>Plötzlich spürte er einen eiskalten &#8211; selbst für das jetzige Wetter kalten &#8211; Hauch an seiner Wange, die unter dem Schal und dem Mantelkragen hervorschaute.<br />
Im gleichen Moment bemerkte er die zwei eingewickelten Hände, die sich um seine Hüfte legten und sich zu einer Umarmung formten. Das Mädchen&#8230;<br />
Er liess den Knauf los und fasste sanft die Hände Jainas.<br />
&#8220;Wo bist du zuhause, Jaina? Hier irgendwo? In dieser Strasse? Ist deine Mutter in der Nähe? Oder dein Vater?&#8221; Er blickte hinaus in den Nebel. Die Strasse war leer. Nicht einmal ein Schatten, der hier alles noch hätte unheimlicher machen könen, tauchte auf in diesem dichten Nebel.<br />
Vegeir kam es sowieso unerklärlich vor, denn es schien, als würde sich der Nebel immer mehr verdichten, von Minute zu Minute, je mehr er sich der Stadtmitte näherte, der er entgegenritt, weil er gerade dort vermutete, jemanden zu treffen, der ihm weiterhelfen konnte.</p>
<p>Sie antwortete nicht. Der Reiter wusste nicht ob sie schon eingeschlafen war oder nur schüchtern. Vielleicht hatte sie Angst, womöglich war hier wirklich etwas geschehen&#8230;</p>
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		<title>Die Schlacht des Sonnenbundes</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2002 08:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eldreth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlachtfeld]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war ein herrlicher Abend. Die Sonne war gerade hinter dem Weltrandgebirge verschwunden, die gesamte Stadt lag in fast vollständiger Dunkelheit. Die wenigen Laternen und Miliz-Patroullien erhellten an so mancher Strassenecke das graue Pflaster. In der Ferne konnte man auch das Donnern hören, der Pöbel hatte Angst vor einem gewaltigen Sturm, der sich angeblich weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein herrlicher Abend. Die Sonne war gerade hinter dem Weltrandgebirge verschwunden, die gesamte Stadt lag in fast vollständiger Dunkelheit. Die wenigen Laternen und Miliz-Patroullien erhellten an so mancher Strassenecke das graue Pflaster. In der Ferne konnte man auch das Donnern hören, der Pöbel hatte Angst vor einem gewaltigen Sturm, der sich angeblich weiter im Norden abspielen sollte.<br />
&#8220;Das Donnern ist wirklich gewaltig&#8230;&#8221; Die anderen Milizionäre hatten nur ein nettes Nicken für Karl Koplikens Bemerkung übrig. Karl ging mit beleidigter, ernster Miene mit den 5 anderen Männern weiter die Strasse hinauf.<br />
Viele Bürger hatten in letzter Zeit von Einbrüchen und Überfällen berichtet, also hatte der örtliche Magistrat den Befehl erteilt, Patroullien den ganzen Tag über auszuschicken. Und so war es schon die ganze Woche.<br />
<span id="more-193"></span><br />
Selbst auf den Zinnen der Festung in der Mitte der Stadt waren Wachen aufgestellt. Doch von einem Moment auf den anderen, hatte Karl das Gefühl, etwas über sich hinweg fliegen zu sehen&#8230; Als er sich umsah, erkannte er, dass auch ein paar andere der Soldaten etwas bemerkt haben mussten. Doch nach allgemeiner Verwirrung ging die Gruppe weiter, jeder mit einem komischen Gefühl im Bauch.<br />
&#8220;Das war ein Vogel. Ein Rabe oder sowas.&#8221; hatte Thilo, der Hauptmann gesagt. Doch jetzt hatte jeder ein komisches Gefühl im Bauch &#8211; als wenn noch irgendetwas passieren sollte. Karl zuckte zusammen, als ein weiterer lauter Donnerschlag durch die Strassen hallte. Es klang wie ein gewaltiges Lachen&#8230;</p>
<p>N orton hing an dem Balkon eines großen Handwerkshauses. Er hatte den Menschen gelauscht.<br />
&#8220;Ein Vogel, sagen sie&#8230; Was sie nicht wissen, macht sie nicht heiß.&#8221; und mit einem bösartigen Lächeln zog er sich mit einem kräftigen Ruck nach oben. Er zog stark am Seil, und wie von Zauberhand flog der Haken quer über die Strasse hinweg, direkt in die Hände des Blutschattens.<br />
&#8220;Diese Magie ist doch sehr nützlich.&#8221; dachte Norton sich, und schaute sich unter den Schatten um. &#8220;Jort, gib den anderen unseren Status durch. Sie sollen sich für morgen fertig machen&#8230;&#8221;<br />
Und so verschwanden alle bis auf den einen Schatten ins Haus. Die Schreie der Bewohner ertönten nur leise, und ein kleiner Lichtblitz von einem weit entfernten Hügel und anderen Häusern bedeutete, dass wohl alle bereit waren.</p>
<p>Und so verschwand auch der letzte Schatten von den Straßen&#8230;</p>
<p>Die Nacht war lang, doch nun befanden sich beinahe alle Generäle, Zauberer und Hauptmänner im schnell improvisiert aufgestellten Zelt.<br />
Kay&#8217;ron stand mit seiner Hellebarde vor dem Eingang als Wache, sollte doch niemand ausser diesen Individuen vorerst den Plan erfahren.<br />
Er hörte nichts, doch sah er jeden der Anwesenden, und er war überrascht, so viele bekannte Gesichter, Legenden zu sehen.<br />
Da waren Tahldyra, Delkor und Eldreth, der sich lachend mit ein paar anderen in eine Ecke verzog. Diese waren &#8211; und Kay&#8217;ron war über deren Anwesenheit wirklich sehr überrascht, und ihm überkam die reinste Angst &#8211; Archaon, der Lord des Chaos, und Valnir, der Schlächter, der große Champion des Nurgle, so verfallen war er, dass man ihn erkennen musste. Seine Rüstung war nur noch ein Bruchstück, überall Löcher und zerfetzte Teile, aber dennoch wandelte dieses Wesen immer noch unter den Lebenden.<br />
Dagegen waren die Gestalten der Druchii und Archaons wirklich ein besonderer Anblick. Jeder hatte eine reich verzierte Rüstung, mit allerlei Magischen Sprüchen belegt, und jedes war eine Legende und ein Relikt für sich.<br />
Auch die Orks waren mit ihren besten Generälen angekommen, darunter Grimgork, Grom der Fettsack und sogar Azhag mit seinem Lindwurm, der sich gerade in einem der Gehege an ein paar Snotlings vergriff.</p>
<p>Doch nun kamen auch die Vampire dazu, alles Blutdrachen, aus dem fernen Bretonia und den Carsteins, den wahren Herrschern Sylvanias.<br />
Es war ein fast schon berauschender Anblick, wie sich viele dieser starken, berüchtigten und gefüchteten Legenden hier versammelt hatten, um diese Festung hier in der Nähe zu erobern.</p>
<p>N un versank die Sonne komplett, die Schwarze Kutsche der Vampire fuhr nun Richtung der Lagerplätze der Streitwagen und der Stallungen.<br />
Und eins wusste Kay&#8217;ron: Der morgige Tag wird eine gewaltige Schlacht erleben, und vielleicht würde dies auch das Ende des &#8220;Sonnenbundes&#8221; bedeuten&#8230;<br />
&#8220;Donnern&#8230; wir dachten, das war Donner&#8230;!&#8221; rief Heinrich, der Magistrat der Stadt.<br />
&#8220;Das ist kein Donner! Das ist das Böse!&#8221; schrie er, und fiel plötzlich von der hohen Mauer des Festung.</p>
<p>&#8220;Er nervte,&#8221; erklang die Erklärung Trendos auf die Frage Nortons.<br />
Er sah den Flug des Magistrats. Es war ein perfekter Schuss direkt in das Herz des Menschen.<br />
&#8220;Guter Schuss, das muss man dir lassen.&#8221; Norton klopfte dem Schatten auf die Schulter und ging Richtung der gefesselten und geknebelten Menschen auf dem Bett.<br />
&#8220;Ihr! Ihr bleibt hier und haltet die Klappe! Dann passiert euch nichts!&#8221; Norton lächelte bei dieser Bemerkung. Sie würden sterben, so oder so, doch wieso jetzt einen Bolzen oder Energie vergeuden?<br />
Das konnten sie auch nach der Schlacht tun&#8230;</p>
<p>Die Armee hatte sich versammelt. Überall waren Krieger. Druchii, Orks und Goblins, Tiermenschen, Vampire und Untote und sogar Chaoskrieger in ihrem schweren Chaosrüstungen aus dem Norden.<br />
Selbst Dämonen hatten sich hier versammelt, doch keine Niederen, sondern die wirklich groeßen&#8230;</p>
<p>Eldreth stand mit Valnir auf einem Hügel und begutachtete mittels Fernglas die Festung und die Stadt.<br />
Er hatte den Magistrat gesehen, wie er erstarrt auf der Wehrmauer stand, und vor Angst zitterte, als er die Armee gesehen hatte&#8230; &#8220;Die Mitternachtsarmee&#8221;&#8230;<br />
Obwohl Armee der, der der Menschen überlegen war, an Kriegern wie an Schützen, hatte eldreth auch bedenken.<br />
Ein Schwarzer Bote hatte ihm gemeldet, dass sich auch Zwerge und Bretonen in den Mauern dieser Festung aufhalten sollten. Und sogar seine verhassten Vettern vom fernen Kontinent Ulthuan!<br />
Wie konnten es diese Weichlinge wagen, hier, an einem baldigen Ort des Schreckens, aufzutauchen!</p>
<p>&#8220;Macht Euch keine Sorgen, mein Freund.&#8221; erklang eine finstere stimme hinter ihm. Sie klang beinahe hohl, fast überdimensional. Doch er kannte sie. Es war Archaon.<br />
Valnir vereugte sich, und es krachte in seiner Rüstung, als wenn Knochen brechen und Fleisch von den Knochen fallen würde.<br />
&#8220;Ihr wisst doch, um unsere Belagerungstürme, Rammen und Rammböcke. Ihr und Eure Gefolgsleute werden die gelegenheit bekommen, die Festung zu stürmen, und eure Verwandten niederzumachen.&#8221; Und tatsächlich, jetzt wusste der Dunkelelf wieder um die Belagerungsgeräte: Die Stadt war umringt von den kriegern des finsteren ündnisses und auf jeder Flanke, jeder Seitewaren Leiterträger, Rammböcke, Belagerungstürme und ähnliches aufgebaut&#8230;<br />
&#8220;Wir werden gewinnen&#8221; flüsterte Eldreth leise und blickte auf die stolze Armee hinab&#8230;<br />
Und als nun alles bereit war, ertönte auch das gigantische Horn. Das war das Zeichen. Die Helden marschierten zu ihren Soldaten und kurz darauf ertönten von überall, aus allen Himmelsrichtungen die Schlachtrufe 6 verschiedener Völker, die alle gemeinsam in die Stadt Praag einfielen&#8230;</p>
<p>S o fing es also an.<br />
Also, an einem Wochenende (1. &#8211; 3. März) waren ich und 9 andere in unserem hiesigen Warhammer-Laden.<br />
Jeder von uns hatte mehrere, schön verzierte, gut lesbar beschriftete Armeeboxen (!) dabei. Wir holten aus den Lagerräumen noch ein paar zusätzliche Tische, der Tisch auf dem großen Podest war nun gewaltig. Um uns herum standen mehrere, kleine Tische, auf denen bereits das erste Gelände stand: detaillierte Gänge, Gänge im Inneren des Schlosses, ein paar kleine Räume und einen großer Festsaal.</p>
<p>Nun kam das eigentliche Spielfeld an die Reihe: Die Stadt war verwinkelt, großflächig (mit Marktplatz, Park und Turnierplatz) und schön anzusehen. Die Festung an sch war aber wirklich gewaltig und gewann jeden neugierigen Blick für sich. Ausser herum gab es grüne, saftige Wiesen, Hügel und Wälder. Sogar eine Handelsstrasse war hier, die noch eine gewisse Rolle spielen sollte. Doch nun das Wichtigste, was wir die nächsten Tage wohl am meisten zu Gesicht bekamen: Die Masse an Modelle in den Armeeboxen.<br />
Zuerst (nach etwa 15 Minuten) erschien es einem nicht viel für so ein gewaltiges Spielfeld, doch nach etwa einer Stunde standen die meisten Armeen bereits, und es war wirklich ein atemberaubender Anblick! Tausende Goblins, Orks, Gors und Ungors, Chaoskrieger, Dunkelelfen, Niedere Dämonen und Untote. Sogar die Großen Damönen waren allesamt anwesend&#8230;<br />
Das war schon WOW, aber als dann auch noch die andere Seite ausgepackt hatte, gab es nur noch Erstaunte Rufe von beiden Seiten und auch Bewunderungen mancher bestimmter Modelle. Es war wirklich unbeschreiblich.</p>
<p>D ie Regeln<br />
Ok, nachdem alles erstmal auf den Tisch gestellt wurde, gab es die ersten Diskussionen. Es gab ein paar Einsprüche gegen Charaktermodelle und gewisse andere Sachen.<br />
Ihr müsst wissen, wir spielten nach der 5. Edition, und da gabs ja allgemein bekannt das Problem, das Chars sehr stark, wenn nicht übermächtig waren. Aber es war nichts allzu ernstes dabei, alle hatten sich fair geeinigt und schon im Vorraus darauf hin gearbeitet, in solchen Bereichen fair zu spielen. Doch dann kam das erste große Ärgernis: Die Magie.<br />
Jeder hatten wir nur 3 Pack Magiekarten mitgebracht &#8211; es kam einen echt sehr wenig vor, bei all den Zauberern/-innen und anderen Wesen. Daher wurden noch zwei packs ausgeteilt, und man einigte sich darauf, das jede Seite einen Pool einrichtet, von der dann jeder die karten nehmen konnte (also musste abgesprochen werden&#8230;) (Mir war das nicht so geheuer, dass sich da alle aus einem Pool bedienen konnten, aber im Nachhinein hat es mir eigentlich sogar gefallen.) Jede Seite durfte 3 Besondere Charaktermodelle haben, dazu später mehr.<br />
Dann die anderen Spielregeln: Es war jedem erlaubt, wenn sich ein Regiment in der Stadt aufhalten sollte oder hineinmarschiert, darf es &#8220;lockere Formation&#8221; einnehmen, aber nicht im eigentlichen Sinne, sondern nur, um das Begehn der Strassen und Häuser besser darzustellen (&#8230; und wegen dem Anblicks&#8230; :[=] ) Dies gilt auch für die Anwesenheit in den Gängen der Festung und eben in Häusern. Die Umformierung zieht keine Bewegung oder sowas ab, es hat keinen Einfluss auf die Bewegung. Aber für die Regis gelten eben nicht die Regeln wie für Plänkler, und sie dürfen auch keine Kletterhaken erhalten.<br />
Die Festung: normale Regeln, bis auf den Punkt, dass Krieger in die Festung hinein gehen können (nur durch Türen, ausser Plänkler, die dürfen auch durch Fenster)<br />
Achja, die Großen Dämonen und Monster mit Flügeln: Sie kosten doppelte Punkte&#8230; ohoh&#8230;<br />
so, weiter geht&#8217;s&#8230;</p>
<p>D ie Armeen<br />
&#8220;Der Bund der Sonne&#8221; (echter Name!)<br />
Verteidiger der Stadt Praag und der Festung (15.000 Punkte)<br />
3.000 Pkt. Hochelfen<br />
- viel Beschuss (Bogenschützen) und Magie</p>
<p>5.000 Pkt. Imperium<br />
- alles drinnen, aber Kriegsmaschinen in Hülle und Fülle</p>
<p>3.000 Pkt. Zwerge<br />
- stellen die Infantrie</p>
<p>4.000 Bretonen<br />
- stellen hauptsächlich Kavallerie und Beschuss (was sonst?)</p>
<p>&#8220;Die Mitternachtsarmee&#8221;<br />
Belagerer, das Böse aus dem Norden<br />
7.000 Pkt. Dunkelelfen<br />
- alles drinnen</p>
<p>5.000 Pkt. Vampire und Untote<br />
- Nahkampf, Magie</p>
<p>8.000 Pkt. Orks &#038; Goblins<br />
- Nahkampf, Nahkampf, Nahkampf&#8230; (ein bißchen Beschuss&#8230;)</p>
<p>10.000 Pkt. Chaos (Dämonen, Tiermenschen und Chaoskrieger)<br />
- Nahkampf, Magie&#8230;</p>
<p>so, genug der Vorbereitung, dann halt die Schlacht&#8230;</p>
<p>D er Donner, der Sturm und die Sonne&#8230;<br />
&#8220;Für Tor Anlec&#8221;<br />
&#8220;Blut für den Blutgott! Schädel von seienm Thron!&#8221;<br />
&#8220;Alle Orkze rennen &#8216;etzt! Wir tret&#8217;n die Menschänz in da Staub!&#8221;<br />
Ein Markerschütterndes &#8220;Waaaaaaaaaaaaaaaaaagggghhhhhhhhh!!!!&#8221;</p>
<p>Das verursachte die Angst in den Kriegern der Verteidiger. Sogar die Festungsmauern erbebten unter den Füssen des Grünen Ritters auf der Wehrmauer&#8230; Er erblickte die Weiten der gegnerischen Armee. Es war wirklich gewaltig&#8230;<br />
Von überall, aus allen Richtungen stürmten Krieger, Regimenter, ganze Armeen auf die Stadt und die Festung ein. Nun konnten sie sogar die Kriegsmaschinen erblicken: riesige Belagerungstürme, Rammböcke, Steinschleudern und allerlei andere Vernichtungsmaschinen.<br />
&#8220;Es wird ein harter Kampf,&#8221; flüsterte Louen ihm zu. &#8220;Sehr hart, mein Freund.&#8221; Die Schützen gingen alle beiseite, als der Grüne Ritter auf die Zinnen zu ging. Sie hatten eine gewisse Furcht, schließlich war er untot, aber er war ein mächtiger Krieger, der es vielleicht sogar mit den Champions des Chaos aufnehmen konnte.<br />
Nach einem langen Blick hinunter in die Straßenschluchtenm, wo sich schon die Stadtmilizen versammelten und zum Gegenangrff bereit machten, wandte er sich wieder dem anderen Ritter zu: &#8220;Louen, moblisiere die anderen. Wir werden wohl kämpfen müssen&#8230;&#8221;<br />
Und während dieser seinen Befehl ausführte, flogen bereits die ersten Geschosse auf die Stadt zu&#8230;</p>
<p>&#8220;Autsch&#8230; Das tat d&#8217;m Gobbo weh&#8230;&#8221; Der Kamikaze-Goblin war nur noch Matsch, als Knakka seine Überreste knapp unterhalb einer Zinne des Schlosses mittels Fernrohr sah. Er wandte sich um und blickte streng auf die Goblins hinunter: &#8220;Ihr Gitzä, beim nächs&#8217;n mal wird besser geziehlt. Un&#8217; du,&#8221; er zeigte auf den Goblin mit den aufgebundenen Flügeln am Rücken, &#8220;du, gib dir mehr Mühe!&#8221;<br />
Rong&#8217;ar hatte dieses &#8220;motivieren&#8221; mtangesehen und schüttelte nur den Kopf über dieses Verhalten&#8230; Doch als seine Batterie aus Speerschleudern nur in Häuser schoss und keinen einzigen Gegner traff, verfluchte er ebenfalls die Schützen und blickte zu dem grinsenden Ork hinüber, der ihn beobachtet hatte&#8230;<br />
Während nun aber die Schüsse der Fernkämpfer meist wirklos waren, rückte der Rest der Armee &#8211; von ein paar Orks und Goblins abgesehen &#8211; schnell vor, denn niemand, nicht mal die furchtlosen Khorne-Anhänger wollten nun im Schussbereich der Verteidiger sein&#8230; Doch nun war aber die Zeit gekommen, die Stärke des Bundes zu zeigen: Von überall aus wurden nun Ziele unter Beschuss genommen, und die Orks mussten große Verluste einstecken. Als dann sogar noch ein Blutdrache von seinem geflügeltem Nachtmahr runtergeschossen wurde, und das geflügelte Wesen anschliessend auch noch über die Burg hinweg floh, fassten die Milizen Mut und stürmten mit den Soldaten des Imperiums den Angreifern entgegen.<br />
Eldreth hatte gerade mit seinen Korsaren ein Haus besetzt, als es überall nur so von magie knisterte. Überall auf dem Schlachtfeld wurden Sprüche gebannt, aber auch ein aar kamen durch, so wurden mit einem Schlag mehrere Orks und Druchii getötet, was aber nur einen geringen Verlust ausmachte&#8230;</p>
<p>E s vergingen 30 Minuten, als Norton die ersten Orks und Goblins durch die Strassen jagen hörte. Er und seine Schatten kontrollierten noch einmal ihre Waffen und stürmten dann hinaus auf den Balkon und aufs Dach. Aber nicht nur sie, sondern alle Schatten erschienen innerhalb eines Moments aus ihren Verstecken und feuerten auf die Soldaten der Menschen, die eigentlich den Angreifern entgegenstürmten. Norton erlegte zwei Milizionäre, und augenblicklich fielen viele Menschen durch die Bolzen der Repetierarmbrüste. Doch anstatt zu fliehen, wie es schon einige getan hatten, hatten diese Menschen anscheined irgend ein Gefühl, dass ihnen den Sieg zusprach, und so marschierten sie weiter&#8230;<br />
Innerhalb kürzester Zeit gerieten die ersten Orks und Chaoskrieger in blutige Nahkämpfe mit den Menschen inmitten der Stadt. Der Marktplatz, auf dem gestern noch ein riesiger Markt stattgefunden hatte, war heiß umfochten, bis schließlich die Soldaten der anscheinend unendlichen Masse an Goblins nachgeben mussten und flohen in Richtung Festung, wo sie sich verschanzen würde.<br />
Doch hatte das finstere Bündnis ein großes Problem: Die Kanonen des Imperiums hatten schon viele Krieger erlegt, und auf den Straßen tobten viele Kämpfe. Schatten lieferten sich Feuerduelle mit den Jägern der Menschen und ein paar Schattenkriegern ihrer verhassten Vettern. Doch gerade eben wegen diesen Gefechten musste die Reiterei und die Schwere Infantrie nun doch über die Hauptstrasse marschieren, wo sie jedoch in einen Hinterhalt gerieten, der unzählige Leben kosten sollte. Doch keiner der Generäle wusste nun, wie man die Belagerungstürme an die Festung bekommen sollte, wenn alle Zugänge mögliche Hinterhalte beherbergten und die großen Strassen mit Kämpfen voll waren?<br />
Eldreth hatte sich nun schon weit vorgekämpft, als er jede Menge Schatten entdeckte, die sich gerade einen Weg durch andere Fernkämpfer und Milizionäre bahnten. Als er dann auch noch seinen alten Freund Norton aus der Armee entdeckte, stürmte er mit seinen Kriegern, mehreren Chaos-Anhängern, Tiermenschen und dem Nurgle-Champion Valnir die Straße hianuf, um den Weg für den Rammbock der Orks freizumachen&#8230;<br />
Auf der anderen Flanke hatten sich nun aber alle fliegenden Monster &#8211; 3 an der Zahl &#8211; mit ihren Reitern und der Blutdämon bis an die Mauer durchgekämpft, an der die wohl nun hochfliegen werden mussten&#8230;</p>
<p>1 Stunde später&#8230;<br />
Von weitem konnte der Grüne Ritter schon den Kriegsschrei des Chaos hören, das sich gegen die Mauern der Festung warf. &#8220;Die Stadtmilizen sind verloren, Herr. Sie konnten dem Feind zwar große Verluste beibringen, aber dennoch steht nun der Großteil der Armee vor den Mauern&#8230;&#8221; hatte ein Bogenschütze dem Grünen Ritter berichtet, der kurz darauf von einem Speer der Goblin-Speerschleudern erwischt wurde. Auch die Steinschleudern hatten den mauern zugesetzt, aber sie hielten Stand.<br />
Doch von einem Moment auf den anderen erklangen die Alarmglocken von den Türmen der Festung. &#8220;Verteidiger auf die Mauern! Der Feind versucht herauf zu kommen.&#8221; Die Bogenschützen und Infanteristen standen nun auf den Wehrzinnen und warfen Steine auf die an der Leiter kletternden Orks, Tiermenschen und Untote. Ein Magier befehligte auch ein paar Hochelfen beim Ausschütten des Alchimistenfeuers, dass sogar durch die Chaosrüstungen vereinzelter Krieger drang.<br />
Gerade in dem Moment, in dem die Verteidiger einen Jubelschrei ausstiessen, als mehrere Kanonensalven zwei Lindwürmer zu Boden streckten, pochte es laut am Großen Tor der Festung. Plötzlich wurde es still, überall setzen die Kämpfe aus.<br />
Eine laute, hallende Stimme drang in den Burghof: &#8220;Grüner Ritter, wir wissen das Ihr da drinnen seid! Kommt heraus, und stellt Euch zu einem fairen Zweikampf, Mann gegen Mann!&#8221;<br />
Eldreth hörte die Stimme, als er sich gerade an die Wand drückte, und mitansah, wie die restlichen Schwarzen Gardisten und Korsaren &#8211; bis auf zwei Gardisten &#8211; unter Qual durch das heruntergeschüttete Pech sterben mussten. Doch es interessierte ihn auch, wer vor der dem Tor den Ritter herausgefordert hatte. Er tippte auf Garathor, den Champion der Khorne-Legion, er war der einzige, der es darauf angelegt hätte, einen fairen Zweikampf zu wollen&#8230;<br />
Doch mussten jetzt alle schnell handeln. Der Ansturm auf die Burg hatte lange gebraucht, viele Krieger aller Völker hatten ihr Leben gelassen. Aber die Schatten, die es ebenfalls bis an die Mauer geschaft hatten, warfen nun ihre Kletterhaken hinauf. Norton kletterte schnellst möglich hinauf, gefolgt von etwa einem Dutzend Schatten. Doch anstatt auf den Zinnen zu kämpfen, schwungen sie sich durch drei Fenster, die sie in einen der vielen, verwinkelten Gänge im Innreren der Burg führte.</p>
<p>W ährenddessen wurde das Tor zum Entsetzen der Verteidiger geöffnet, und der Grüne Ritter ritt mit seinen Rittern hinaus. Eldreths Verdacht hatte sich bestätigt: Garathor stand vor den Toren, auf einen Kampf wartend. Doch wie es sich eigentlich für einen Edelmann Bretonias gehörend, griffen die Ritter ihren Bodenständigen Gegner mit ihren Lanzen an. Ein Stich des Grünen Ritters durchstiess sogar die Rüstung, doch schien es, als wenn der Champion die anderen Schläge mit seinem mächtigen Schild parierte, und gleichzeitig einen Ritter aus den Steigbügeln hebte. Als nun auch die Zwerge und die restlichen Ritterschwadrone einen Ausfall wagten, wurde ihnen erst jetzt bewusst, was sie getan hatten: vor den Toren sahen sie sich einer gewaltigen Armee aus Orks, Rammbockschiebenden Goblins und Nachtgoblins mit Squigs, Chaoskriegern, Lord Archaon, einigen Tiermenschen und Untoten und den restlichen Druchii gegenüber.<br />
Es wurde ein harter und blutiger Kampf, aber es schien fast, als würden das &#8220;Sonnenbündnis&#8221; einen Vorteil erringen! Doch dann passierte es: während sich Eldreth, die Schatten, Schattenklinge, der Meisterassassine und Valnir gegen die Wachen durchzusetzten versuchten, füllten alle eine große Erschüttterung an den Festungsmauern.<br />
Als zwei Kamikazegoblin, gefolgt von einem großen Stein und dem Nachsetzen des Blutdämons fiel die ganze westliche Mauer ein! Ausserhalb befanden sich nur ein paar wenige Orks und Goblins, doch allein der Blutdämon hätte den Verteidigern die Angst eingetrieben&#8230; Und nun kam auch noch einer der zwei noch verbliebenen Belagerungstürme endlich an die Mauer.<br />
Die Verteidiger formierten sich, um den kommenden Angriff abzuwehren, doch als die Rampe runterging, überkam sie das Grauen: eine ganze Horde Hexenkriegerinnen stürmte auf sie ein, darunter auch eine der gefürchteten Hexenheldinnen&#8230;</p>
<p>Wer sich jetzt frägt, wo Archaon geblieben ist: Er hatte seine Punkte schon lang wett gemacht, denn er trieb mit den verbliebenen Rittern die Gegner auf die Festung zu, so dass er gerade mitten in die große Schlacht vor dem Tor hineingallopierte&#8230;<br />
Doch tragisch wurde es in den Gängen der Burg: Ein paar Orks hatten es mitlerweile in den großen Festsaal geschafft, als sich alle noch lebenden des Bündnisses in den Saal zurückzogen, wo sie sich schon bald gegen die unterlegenen Orks durchsetzten. Auch Eldreth und Schattenklinge waren mit gerade mal 2 schatten stehen geblieben&#8230; Und nun überrachten ein paar Schwarze Boten die Nachricht, das sich von Süden her, über die Strasse, eine Armee der Hochelfen näherte&#8230;<br />
Der Blutämon, der Herrscher des Wandels und der Große Verpester &#8211; der Slaanesh-Junge war vor den Toren -, die übriggebliebenen Ork-Bosse auf den Lindwürmern und Orks und Goblins griffen die neu erschienene Armee an: Der Blutdämon verlor mehrere Lebenspunkte, doch am Ende waren selbst die Reserven geschlagen.<br />
Doch um selbst die ganze Festung zu besitzen, stürmten alle Chaoskrieger mit den Khorne-Dämonen und den Tiermenschen in den Saal der Festung, und eroberten letztendlich auch diesen Platz&#8230;</p>
<p>Z usammenfassung: Die Schlacht war wirklich gewaltig. Überall gab es Gefechte, und die Leichen stapelten sich wirklich hoch&#8230; (wir haben alle ausgeschaltenen Modelle auf den Boden gelegt&#8230;)<br />
Endstand:<br />
&#8220;Das Sonnenbündnis&#8221; wurde komplett vernichtet<br />
&#8220;Die Mitternachtsarmee&#8221; bestand aus gerade noch 4500 Punkten&#8230;<br />
Es war das reinste Massaker, aber es gab auch wirklich witzige, heldenhafte und gemeine Taten. Z.B. hatten wir mit dem Hinterhalt auf der Hauptstrasse nicht gerechnet, oder mit der Reservearmee. Aber es gab auch witziges, als z.b. sich die Goblins und Orks teilweise gegenseitig gekloppt haben (Stänkerei) aber auch die Szene, in der Schattenklinge in der Ecke eines Raums stand, und in der nächsten Runde auf einmal alle tot um ihn herum lagen&#8230;<br />
Magie:<br />
Es wurde sehr viel Magie benutzt, aber nur sehr wenige Sprüche kamen durch, beim nächsten Mal gibt&#8217;s weniger Magie&#8230;<br />
Die Festung stand an sich noch, bloß das eine Mauerteil fehlte nach Massig Beschuss und Blutdämon&#8230; (Gott, ich liebe ihn&#8230;) Aber der Höhepunkt der Schlacht war das Gefecht vor den Toren: Wir haben nachgezählt und stellten folgendes fest:<br />
am Höhepunkt des Kampfes, waren 11.000 Punkte daran beteiligt!!!<br />
und zum Schluss standen nur noch der Chaos-Champion Garathor (ja, er hat&#8217;s überlebt!!!) und etwa 1.200 Pkt. an Chaos, Orks usw. da hat sich echt alles gestapelt&#8230;<br />
so, das war&#8217;s dann wohl, aber das Bündnis hat uns ne Revanche angekündigt&#8230; dann verteidigen wohl wir&#8230; ;[=]<br />
P.S.: wir haben von Freitag, 16 Uhr bis Sonntag 21 Uhr gespielt (natürlich mit jeder Menge Pausen&#8230;)</p>
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		<title>Dunkelelfen vs. Necrarch</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2001 05:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlachtfeld]]></category>
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		<category><![CDATA[Untote]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Schlacht sind so einige taktische Überlegungen voran gegangen. Was sind Untote für Gegner?
Meiner Meinung nach ist Psychologie die stärkste Waffe der Untoten, selbst Angst verursachend und immun gegen Psychologie und sogar Aufrieb.
Kein Moralwert der Welt kann Dir helfen, wenn Du gegen eine angstverursachende Einheit in Überzahl verlierst und davon haben Untote reichlich!
Also muss man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Schlacht sind so einige taktische Überlegungen voran gegangen. Was sind Untote für Gegner?<br />
Meiner Meinung nach ist Psychologie die stärkste Waffe der Untoten, selbst Angst verursachend und immun gegen Psychologie und sogar Aufrieb.<br />
Kein Moralwert der Welt kann Dir helfen, wenn Du gegen eine angstverursachende Einheit in Überzahl verlierst und davon haben Untote reichlich!<br />
Also muss man seine eigenen Nahkampftruppen darauf vorbereiten.<br />
Zusätzlich verfügen Untote mit Verfluchten und Fluchrittern über wirklich harte Nahkampftruppen, die es im Kampf Regiment gegen Regiment mit jedem Gegner aufnehmen können.<br />
Diese Einheiten dürfen nicht ungestört in den Nahkampf kommen! Halte sie auf!<br />
Einzigartig sind die körperlosen Einheiten.<br />
Wenn Dein 500 Punkte Echsenritterregiment von 65 Punkten Geistern 2 Runden aufgehalten wird, nur weil Du keinen Schaden verursachen kannst, kann das Deinen kompletten Schlachtplan über den Haufen werfen.<br />
Also denke Dir was aus.<span id="more-105"></span><br />
Desweiteren sind Untote eine sehr magielastige Armee. Selbst &#8220;normale&#8221; Helden können zaubern und ein Necrach General kann ein Stufe 3 Zauberer mit zusätzlichen Energiewürfeln werden.<br />
Sei darauf vorbereitet!</p>
<p>Meine Taktik habe ich dementsprechend defensiv ausgerichtet.<br />
Mein Plan war es, die teuren Regimenter, die auch nicht mehr durch Skelette verstärkt werden können stark zu dezimieren oder sogar zu vernichten, um mich dann ungestört der Aufgabe widmen zu können, die Massen von Skeletten zurück ins Grab zu schicken.<br />
Der erste Teil sollte erreicht werden von nicht weniger als 4! Repetierspeerschleudern, einem 10er Regiment und einem 20!er Regiment Repetierarmbrustschützen, die ich alle mit Schildern und Standarte ausgerüstet habe, um eine (für Elfen) harte (RW 4+) Nahkampfeinheit zu haben &#8211; doch dazu später mehr.<br />
Beim Gelände würfelte ich zu meinem Glück zwei niedrige Hügel, so dass ich alle dort unterbringen konnte, d.h. dem Untotenspieler würden pro Schussphase nicht weniger als 84! Bolzen um die Ohren fliegen.<br />
Den zweiten Teil sollten sich dann hauptsächlich zwei Einheiten zur Brust nehmen.<br />
Die erste war ein Regiment, das ich schon immer mal ausprobieren wollte, und bei 3000 Punkten auch realistisch schien. Ein 9er Echsenritterregiment, angeführt von dem Armeestandartenträger mit dem Hydrabanner.<br />
Dieses Regiment war mit seinen 4 S6, 8 S5 und 10 S4 ausgerüstet um Großes zu leisten, aber es sollte mich doch noch ganz schön überraschen!<br />
Das andere war ein 24er Regiment Hexen angeführt von einer Priesterin mit Blutfeuer, um es eventuellen Gespenstern zu zeigen!<br />
Ein wichtiger Teil dieses Regiments und auf Grund der defensiven Taktik passend, war der Blutkessel des Khaine. Ich konnte mich einfach nicht damit abfinden, diesen wichtigen und stimmungsvollen Teil einer Dunkelelfenarmee als spieltechnisch uneffektiv abzuschreiben und ich sollte recht bekommen.<br />
Mir seiner Hilfe sollten meine Hexen noch wahre Wunder vollbringen!</p>
<p>Um nun zur Magie, die, wie gesagt, einen wichtigen Part im Spiel gegen Untote übernimmt, zu kommen: Ich habe mich überschätzt!<br />
Ich habe auf einen Adligen zu Gunsten einer Erzmagierin verzichtet und habe sie durch zwei 2stufige Zauber unterstützen lassen. Das war mehr, als ich je eingesetzt hatte und es reichte nicht. Mein Gegner besaß 17! Energiewürfel gegenüber meinen 6 Bannwürfeln.<br />
Das ließ mich ersteinmal schlucken &#8211; da wusste ich aber noch nicht, dass er auch mit gebundenen Sprüchen gesegnet war&#8230;<br />
Ich rette mich, indem ich Sprüche, die meinen Plan nicht allzusehr bedrohten, geschehen ließ und nur wirklich üble bannte (Nagash&#8217;s Todesblick auf meine Erzzauberin und so&#8230;).<br />
Lustig war es dann allerdings als er in einer Runde nicht weniger als 3mal Totale Energie würfelte und ich so alle meine 6 Bannwürfel am Ende der Runde noch über hatte!<br />
Meine offensive Magie nutzte ich hauptsächlich um seine Körperlosen zu dezimieren, er hatte vier Bases Geister und drei Banshees. Ein Frostwind ist immer durchgekommen <img src='http://dunkelelfen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Insgesamt standen mir gegenüber:<br />
Zwei Regimenter Verfluchte, zwei Skelette, ein Regiment Todeswölfe, fünf Ghule, die Körperlosen, zwei Necrach Vampire und nicht weniger als vier Nekromanten.<br />
Dem entgegenzustellen hatte ich ein Regiment Echsenritter, eins Hexen, ein kleines Korsaren, ein kleines Henker (ich wollte mal eine Variante der Abteilungsaufstellung des Imperiums ausprobieren &#8211; leider ließ einer der vielen Vanhel&#8217;s das Generalsregiment direkt hineinrauschen&#8230;), ein kleines und ein großes Schützen, sechs schwarze Reiter und fünf Schatten</p>
<p>Die Schlacht selbst war eine der besten, die ich je gespielt habe. Auf beiden Seiten ist viel passiert und die Spannung blieb bis in die letzte Runde erhalten.<br />
Einige Sachen möchte ich besonders hervorheben.<br />
Als erstes das 20er Regiment Schützen, ausgerüstet mit Musiker, Standarte und Schilden.<br />
Dieses Regiment hat geleistet, was es sollte. Obwohl kein Gegner frontal aufprallte, hat es doch einigen Schaden im Fernkampf ausgeteilt und als es in den Nahkampf ging, hatten normale Skelette gar keine Chance.<br />
Die guten Profilwerte (KG 4 und Ini 5 haben dafür gesorgt, das einige Skelette dran glauben mussten und der RW von 4+ war verantwortlich für die geringen Verluste) und die restlichen Bonuspunkte haben dieses Regiment zu einem Gewinner gemacht.<br />
Erst als in der 5ten Runde das Verfluchtenregiment mit dem General in die Seite krachten mussten sie wohl oder übel fliehen, allerdings bei nur einem Verlust von zwei Kriegern (RW 4+!).<br />
Sie haben sich wieder gesammelt (Musiker!) und haben mir alle Punkte gerettet.</p>
<p>Das zweite Regiment waren die Hexen. Diese Damen haben die Schlacht gewonnen, indem sie es alleine mit allen Skeletten auf dem Feld aufgenommen haben (ein Regiment von vorne und eins in der Seite + Vampir).<br />
Sie haben kräftig ausgeteilt (in einer Runde 25 Skelette mit überzähligem Schaden) und als sie in die Flanke angegriffen wurden haben sie aufgrund der Raserei (der Kessel hat dafür gesorgt, das sie wild bleiben) ihre Position gehalten.<br />
Dies ist meiner Meinung nach die wichtigste Eigenschaft des Kessels. Verwundungswürfe wiederholen und ein 6+ Rettungswurf sind nützliche Gimmicks, aber ein Regiment, dass immun gegen Psychologie bleibt und so nicht automatisch flieht und Deine ganze Schlachtreihe auseinander reißt, ist wirklich wichtig!<br />
So wird ein großes Regiment Hexen zu einem wirklich miesen Gegner, besonders gegen die Standardinfanterie des Gegners (und das schon ohne Giftattacken).</p>
<p>Kommen wir zu den Echsenrittern. Sie sollten es mit den heftigeren Gegnern aufnehmen.<br />
Was soll ich sagen. Sie prallten in der dritten Runde auf ein schon dezimiertes Regiment Verfluchte (Speerschleudern sind Gold wert) und vernichteten es in dem ersten Ansturm.<br />
Da war ich ja schon begeistert, aber in der letzten Runde prallten sie auf das letzte, noch komplette Regiment von 18 Verfluchten, dem General und einem Nekromanten.<br />
Dieses Regiment stand zu seinem Unglück genau im Weg (ich hatte vorher ein Fluchttrick angewandt, um ihren Angriff verpatzen zu lassen).<br />
Sie löschten das Regiment aus und ließen den General mit zwei Lebenspunkten alleine stehen!<br />
Verfluchte! W4 und RW 5+.<br />
Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Dieses Regiment kostet 500 Punkte und ist wirklich jeden von ihnen wert. Damit haben die Dunkelelfen etwas, dass wirklich hart zuschlagen kann!.</p>
<p>Die Schlacht ist mit einem Massaker ausgegangen. Obwohl ich auch gelitten haben, hatte jedes Regiment, das noch stand mehr als 50% seiner Sollstärke. So verlor ich nur Truppen für knapp 1000 Punkte, während ich die gegnerische Armee fast vollständig vernichtete.<br />
Es war eine ausgeglichene Schlacht, die sich erst ganz am Ende so stark entschieden hat. Die besten Schlachten sind immer die, bei denen beide Seiten Spaß haben und ich denke, ich kann hierbei von solch einer sprechen.</p>
<p>Die Druchii haben also ein weiteres Mal triumphiert und auch unter den neuen Bedingungen bewiesen, dass sie die wahren Könige des Schlachtfeldes sind &#8211; in diesem Sinne<br />
Euer Dunkelelfenscherge.</p>
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		<title>Dunkelelfen vs. Bretonen</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2001 13:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlachtfeld]]></category>
		<category><![CDATA[6.Edition]]></category>
		<category><![CDATA[Bretonen]]></category>
		<category><![CDATA[Spielbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Name ist Jean Jac Mallenceur und ich war Hofschreiber Seiner Herzöglichen Erhabenheit Alfons des Dritten
Bis zu diesem unsäglichen Tag führte ich eine frommes Leben auf der Burg meines Herren und fand geistlichen Beistand in der Kapelle der Herrin des Sees.
Eines Morgens, ich beschäftigte mich gerade mit den 6 Sonetten, die ich zum Geburtstag der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;">M</span>ein Name ist Jean Jac Mallenceur und ich war Hofschreiber Seiner Herzöglichen Erhabenheit Alfons des Dritten<br />
Bis zu diesem unsäglichen Tag führte ich eine frommes Leben auf der Burg meines Herren und fand geistlichen Beistand in der Kapelle der Herrin des Sees.</p>
<p>Eines Morgens, ich beschäftigte mich gerade mit den 6 Sonetten, die ich zum Geburtstag der Prinzessin zu ihrer Ehre vortragen wollte, wurde der tägliche Trott unterbrochen durch einen Boten, der eine schlimme Nachricht brachte.<br />
Die Ländereien meines Herren wurden überfallen!<br />
Piraten waren an unserer Küste gelandet und hatten sofort angefangen Männer und Frauen zu verschleppen und niederzubrennen was ihnen im Weg stand.<br />
Die Bauern hatten ihnen nichts entgegenzusetzen und die wenigen, die versucht haben Wiederstand zu leisten, wurden erbarmungslos niedergemacht.<span id="more-80"></span><br />
Es war die heilige Pflicht meines Herren, seinen Schutzbefohlenen beizustehen und sie vor allem Übel zu bewahren und so machte er sich auf, dem Eindringling entgegenzutreten.</p>
<p><span style="font-size: small;">G</span>lücklicherweise befanden sich just zu dieser Zeit eine Gruppe der Ritter des Grals in unserer Burg, die sich sofort bereit erklärten, unserem Herzog beizustehen.<br />
Unter ihnen befand sich auch der Bruder meines Herren und ihm gewährte Alfons die Ehre, seine persönliche Standarte zu tragen.<br />
Zusammen mit dieser mächtigen Gruppe ritten noch zwei komplette Regimenter Ritter meines Herzogs mit in die Schlacht, unterstützt von ihren Landsknechten, die zu Fuß und mit Hellebarden ausgerüstet ihren Herren folgten.<br />
Zum Schluss stieg unser Herzog auf seinen mächtigen Hippogreifen und führte so aus der Luft persönlich sein Heer in die Schlacht.</p>
<p>Als ich dann endlich unseren Feind zu Gesicht bekam, stockte mir der Atem. Unser Gegner war nichts geringeres als die grausamen, dunklen Elben aus Naggaroth.<br />
Von meinem Standpunkt aus konnte ich das Schlachtfeld überblicken, und was ich sah, gefiel mir ganz und garnicht.</p>
<p>Mitten auf dem Feld stand eine einsame Ruine und rechts davon &#8211; mir brach der Schweiß aus &#8211; ein Regiment der schrecklichen Echsen, von denen ich gehört hatte und neben ihnen&#8230;<br />
Oh Herrin des Sees! &#8211; ein riesiges Untier mit 5 Köpfen und Panzerplatten am ganzen Körper, mühsam in Schach gehalten von zwei Elfen und da &#8211; ein dritter schien nur eine Handbewegung zu machen und das Untier beruhigte sich. Das schien sein Meister zu sein.<br />
Neben diesen befand sich ein großes Regiment der Piraten und daneben die gefürchteten Repetierarmbrustschützen, gut das unsere Ritter von ihrem Panzer geschützt sind, nur um die Landsknechte machte ich mir Sorgen.<br />
Was war das hinter den Schützen? Noch mehr Monster, diesmal geflügelte aber kleinere und wenige &#8211; wenn nur das Kreischen nicht wär&#8230;<br />
Ganz links sah ich dann zwei ihrer Kriegsmaschienen, die sie von Bord mitgebracht haben müssen und ein paar ihrer reitenden Kundschafter, die sich schon vor Schlachtbegin in unsere Richtung aufmachten &#8211; welch Blasfemie.</p>
<p><span style="font-size: small;">A</span>ls ich unsere Seite inspizierte, konnte ich nur ritterliche Ehre und Mut erkennen.<br />
Direkt links und den schwarzen Reitern gegenüber stand das Regiment unserer Gralsritter &#8211; mein Herzog hatte wohl vor mit dieser Einheit die Gegner komplett von der Seite aufzurollen.<br />
Rechts daneben standen die Ritter des Herzogs &#8211; beide Regimenter, wie es sich gehört genau gegenüber der größten Ansammlung der Feinde und daneben unser Herzog selbst auf seinem Hippogreifen.<br />
Auf der rechten Flanke dann die Landsknechte, die wohl versuchen würden, die Ruine rechts zu umrunden. Allerdings standen sie so genau den schrecklichen Kampfechsen gegenüber &#8211; das lies mich nichts Gutes erahnen. Dann rief uns unser Herzog zu, niederzuknien und die Herrin des Sees um eine glorreiche Schlacht zu bitten, auf dass sie uns vor den unheiligen Geschossen beschütze. Als wir unseren Blick wieder hoben, waren die Dunkelelfen schon ein Stück näher gekommen &#8211; die Schlacht hatte begonnen!</p>
<p><em>Anbei eine schnelle Notiz über die Aufstellung unserer und der gegnerischen Truppen:</em></p>
<p>Die heiligen Truppen des Herzogs <img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://dunkelelfen.de/wp-content/gallery/sonstiges/2000bretonen.png" alt="" /></p>
<p>Der Feind</p>
<p><span style="font-size: small;">S</span>o stand ich also wieder einmal der Elite der Menschheit, den Bretonen, gegenüber und diesmal konnten sie sich auf ein Regelwerk stützen, das mehr Seiten Sonderregeln, als Seiten für ihre Armeeliste enthält.<br />
Die neue Regel für die Lanzenformation war allem Anschein nach wieder so mächtig wie früher und auch der Segen hatte zugelegt.<br />
Trotz besseren Wissens stellte ich aber Armbrustschützen und zwei Speerschleudern auf &#8211; irgendwie sollte ich es schon schaffen, die Herrin des Sees davonzu überzeugen, dass diese Ritter ihren Segen nicht wert waren&#8230;<br />
Absolute Pflichtauswahl war diesmal die Königshydra. Ich wollte sehen, ob sie das hält, was sie verspricht.<br />
<em> (Ihr wisst: Säureatem: Stärke 3, keine RW ; Säureblut: pro LP Verlust ein Stärke 3 Treffer (kein RW) ; selbst einen RW von 3+ ; aber Blödheit bei &lt; 4 LP)</em><br />
Natürlich durften bei diesem Überfall die Korsaren nicht fehlen &#8211; unter ihnen befand sich ein Assassine mit der Fähigkeit &#8220;Berührung des Todes&#8221;. Ich konnte mich damit nicht abfinden, Assassinen als unfähig abzustempeln und ich sollte es nicht bereuen&#8230;<br />
Angeführt wurde meine Armee von der Erzmagierin Fynwirr, die ich zu ihrem Schutz vor Blitzen und ähnlichem (die Wahl meines Gegners war natürlich der magische Wind Azyr) an das Regiment Schützen angliederte und deren Wahl diesmal die Magie der Schatten sein sollte.<br />
Meine ganze Taktik beruhte auf einer großen Überlegenheit in der Bewegung und Schattenmagie unterstützt diesen Aspekt noch zusätzlich, besonders mit dem &#8220;Schleier der Finsternis&#8221; (Vanhel&#8217;s Totentanz für Lebende!).</p>
<p>Ich will diesmal meine Betrachtungen mehr auf taktische Züge und herrausragende Geschehnisse lenken, anstatt den ganzen Schlachtverlauf chronologisch darzustellen.</p>
<p>Die erste für Dunkelelfen besonders wichtige Station ist die Plazierung der Armee auf dem Spielfeld. Schon hier werden manchmal Schlachten gewonnen und verloren.<br />
Mein Gegner wollte natürlich ein freies Feld, um seine Ritter möglichst geradeaus in den Nahkampf zu bekommen und da er das bessere Würfelglück hatte, blieb mir nur die Ruine, die ich aber in der Mitte plazierte, einmal um eine sichere Abgrenzung der Flanke zu bekommen und natürlich um meine 5 Schatten zu plazieren.<br />
Jetzt kam es darauf an. Nachdem er ein Regiment Ritter und seine Landsknechte und ich die Schützen und Harpien in der Mitte plaziert hatten, stellte ich meine Reiter ganz rechts auf.<br />
Er lief auch glatt in die Falle und konterte mit seinen Gralsrittern!<br />
Damit hatte er sein bestes Regiment ganz an der Flanke und meine Aufgabe war es nur noch dieses Regiment so lange zu beschäftigen, dass ich den Rest vernichten konnte ohne darauf achten zu müssen.<br />
Und das klappte auch wunderbar&#8230;</p>
<p><span style="font-size: small;">N</span>achdem ich meine Nahkampf-Truppen so plaziert hatte, dass ich noch vor der Ruine in die Mitte schwenken konnten, konnte es losgehen.<br />
Jetzt sollten die schwarzen Reiter mal zeigen, was leichte Kavallerie so kann. Ich lies sie bis auf 11 Zoll auf die Gralsritter zustürmen und schoss auf sie &#8211; der Bretonenspieler konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als ich natürlich keinen ausschaltete, aber das war ja auch nicht mein Ziel&#8230;<br />
Völlig überzeugt, dieses Mini-Problem bald loszusein sagte er daraufhin einen Angriff auf meine Kavallerie an und &#8211; was auch noch zu erwarten war &#8211; die flohen aus seiner Reichweite.<br />
Hier ist es wichtig, die Reiter vorher nicht zu nah an den Gegner, aber auch nicht zu nah an die eigene Spielfeldkante zu stellen, sie müssen aus der Angriffsreichweite und dürfen nicht vom Feld fliehen.<br />
Wenn das klappt, hast Du gewonnen.<br />
Durch die unheimliche Beweglichkeit und die Sonderregel, sich normal bewegen zu können, hatte ich meine schwarzen Reiter in Runde Zwei direkt in seiner Flanke stehen und außerhalb seines Angriffsradius!<br />
Das Sammeln ist noch ein weiterer Punkt, aber mit Musiker darfst Du mindestens auf die Neun testen, das sollte reichen. Wenn es klappt, hast Du seine Flanke und er ist erstmal aus dem Spiel.<br />
Diesen taktischen Vorteil kann man vielfältig nutzen (schießen, angreifen, etc.), aber ich wollte ihn nur verlangsamen und so liess ich sie den Rittern auf Schritt und Tritt einfach folgen.<br />
Das Gralsregiment hat bis Runde Vier nur eine Speerschleuder (die ich geopfert habe) vernichtet und dann war ich auch schon mit meiner Hydra da&#8230;</p>
<p>Diese Hydra will ich als nächstes betrachten.<br />
Ich glaube ich habe eine neue Lieblingseinheit. Diese Königshydra, beherrscht durch einen zusätzlichen Bestienmeister, der zu allem Überfluss auch noch das Schattennetz mit sich trug, war der Gewinner der Schlacht!<br />
12 Zoll Bewegung reichte aus, um die Hydra in Runde Zwei zwischen die Ritter zu bewegen und ihren gefährlichen Säureatem einzusetzen.<br />
Jetzt waren die Ritter aus dem Konzept gebracht. Es war ihnen nicht mehr möglich, alle Einheiten (Zwei Regimenter und den Herzog) zusammen angreifen zulassen, die Hydra stand einfach im Weg.<br />
Also mussten sie sich aufteilen, und obwohl nichts anderes möglich war, war das ihr größter Fehler.<br />
Die einen griffen die Korsaren an, die anderen die Repetierarmbrustschützen und der Herzog die Hydra.</p>
<p>Der Kampf mit den Korsaren war zu meinem Glück mit viel Pech auf seiten der Ritter verlaufen. Ich hatte vergessen meinen Assassinen zu enttarnen und bei näherer Betrachtung der Regeln kam herraus, dass die Blutstandarte nur beim Angriff zählt. Trotzdem habe ich diesen Kampf haushoch gewonnen, da es die Ritter geschafft hatten keinen! einzigen Korsaren zu verletzen.<br />
Der Kampf mit den Schützen ging natürlich den Erwartungen entsprechend aus, obwohl ich eines erkannt habe:<br />
Ich hatte meine Einheit für insg. 10 Punkte mit Schilden ausgerüstet und diese geringe Punktzahl verschaffte ihnen doch noch einen 4+ RW. Hätte ich ihnen auch noch eine Standarte gegeben, und sie vor dem zu erwartenden Angriff in Glieder umformiert, hätten sie eine gute Chance gehabt stehenzubleiben!<br />
Diese Theorie werde ich in nächsten Spielen weiter testen und mal eine Einheit von 20 Schützen, für den Nahkampf ausgerüstet aufstellen. Stellt Euch mal vor, die haben alle Platz auf einem Hügel: 40 Schuss und wenn sie angegriffen werden einen 4+ RW und einen sicheren Bonus von 5! auf das Kampfergebnis (3 Glieder, Standarte, kämpfen von oben). Und es sind Elfen, ist das nichts?</p>
<p><span style="font-size: small;">A</span>lle Erwartungen sprengte die Hydra.<br />
Nachdem der Herzog und sein Hippogreif trotz Segen schon etwas Schaden durch Beschuss abbekommen hatten, hatte er keine Chance gegen sie. Obwohl ich für das Schattennetz eher unterdurchschnittlich gewürfelt habe, war der Herzog samt Reittier nach zwei Runden Geschichte. Meine Hydra hatte zwei LP verloren, durch die Sonderregel &#8220;Säureblut&#8221; war das aber eher noch positiv.<br />
Selbst als sie das Gralsritterregiment angegriffen hat, hat sie noch fürchterlichen Schaden verursacht, aber gegen Regimenter ist es für Monster ohne Kampfboni fast unmöglich alleine zu gewinnen und so nahm sie ein unrühmliches Ende (Aufrieb um einen verhauen&#8230;).</p>
<p>Noch ein paar Worte zu dem Assassinen und Magie.<br />
Ich gebe zu, dass ich beim Verwundungswurf öfters Glück gehabt habe (insg.vier 6en) und 30 Punkte für den Todesstoß ist wirklich abzuwägen, aber in der sechsten Runde, ich hatte schon alle bis auf einen gegnerischen Stufe 2 Zauberer ausgeschaltet und meine Bewegung war vorbei, erschuf ich für Schattentanz ein Schattenross und liess ihn damit direkt in die letzten drei Gralsritter stürmen.<br />
Gleichzeitig zauberte ich das erstemal erfolgreich &#8220;Schleier der Finsternis&#8221; und mein Echsenritterregiment fiel in diesen Kampf ein.<br />
Was soll ich sagen, 6 Echsenritter haben es geschafft einen Gralsritter zu erlegen und Schattentanz hat mit dem Rest aufgeräumt!<br />
Schattenmagie ist, wie es ihrer Natur entspricht eher unscheinbar, aber im richtigen Moment kann sie eine Schlacht entscheiden.</p>
<p><span style="font-size: small;">E</span>s wäre noch so viel zu erzählen, aber ich denke, das reicht vorerst.<br />
Dunkelelfen sind eine faszinierende Armee und wenn alle ihre Teile zusammenspielen ergibt sich ein tödlicher Tanz gegen den kein Gegner bestehen kann.<br />
Ich habe diese Schlacht mit einem überlegenen Sieg gewonnen, von meinem Gegner standen nur noch ein paar Landsknechte und ein kleiner Magier. Mehr Sklaven für Malekith!<br />
Falls Ihr noch irgendwelche Fragen, oder Anregungen habt, mailt mir einfach an nils_at_dunkelelfen.de<br />
Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß und bleibt mir treu <img src='http://dunkelelfen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Euer Dunkelelfenscherge.</p>
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